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2011 war Jay Kahn (33) im "Dschungelcamp" angetreten und als Favorit gestartet. Am Ende schied er sang- und klanglos aus – und hatte sogar noch einige böse Lästereien von anderen Kandidaten zu verkraften. Am Lagerfeuer saßen damals Sarah Knappik (29) und Indira Weis (36) zusammen und Knappik behauptete, dass Jay Khan eine Fake-Beziehung mit ihr habe inszenieren wollen. Grund sei sein Image als schwuler Boybandsänger – Kahn ist Ex-Mitglied von "US 5" –, das er loswerden wollte. Hierzulande meldete sich daraufhin die ehemalige "Queensberry"-Sängerin Leonore Bartsch (27) zu Wort. "Er wollte mit mir was trinken gehen und mir als Songschreiber Lieder für unsere Band anbieten. Ich will niemandem etwas unterstellen. Aber ich kann mir vorstellen, dass Jay das Ganze angekurbelt hat", zitiert "Mopo" die Lady.

Der Verlierer bei alledem war natürlich "Dschungelcamp"-Teilnehmer Jay Kahn. Der hatte zwar mit Mitkandidatin Indira geknutscht – so richtig ernst nehmen wollte das bei all den Gerüchten niemand. Nun hat Bartsch per Facebook ein Entschuldigungsschreiben veröffentlicht. "Ich habe vor einigen Jahren den großen Fehler gemacht, mich zu einer Bravo-Story hinreißen zu lassen, die nicht auf Fakten beruhte, sondern auf Vermutungen und Missverständnissen, die ich nicht mit ihm selber geklärt habe, sondern die in der Presse und Öffentlichkeit gelandet sind", beschreibt sie die damalige Zeit. "Dafür möchte ich mich wirklich aufrichtig und von Herzen bei Jay entschuldigen!"

Richtig bezüglich Jay Kahn sei gewesen: "Wie ich heute weiß, wollte Jay weder eine 'Fake-Beziehung' mit mir inszenieren, noch hat er die Presse über Ähnliches informiert. Diese Informationen und Aussagen meinerseits waren falsch und ich schäme mich, dass ich dazu beigetragen habe, dass solch ein falscher Verdacht öffentlich wurde." Der Ex-"Dschungelcamp"-Star hat seinerseits bereits auf das Posting reagiert und schreibt: "Ehrlich gemeinte Entschuldigungen sollte man bestmöglichst immer annehmen ... auch wenn sie ein halbes Jahrzehnt später kommen. Die Wahrheit kommt am Ende des Tages immer ans Licht."