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Das Finale der diesjährigen "DSDS"-Staffel steht bevor. Drei Kandidaten schafften es, die Jury rund um Dieter Bohlen (62) und Vanessa Mai (24) zu überzeugen. Einer ist jedoch weniger begeistert von der Entwicklung der Castingshow: Ex-Sieger Tobias Regner (33). 2006 gewann er die dritte Staffel von "Deutschland sucht den Superstar", doch der Erfolg war nicht von Dauer. Im Interview mit "t-online" berichtet der Sänger, er habe in eine der aktuellen Shows rein geschaltet und gesehen, wie Michelle (44) einer Kandidatin den sogenannten goldenen Scheißhaufen überreichte. "In dem Moment habe ich mir gedacht, ab jetzt schalte ich das nie wieder an", ärgert sich der Musiker.

Die "öffentliche Hinrichtung von Kandidaten" sei schon lange Teil des Konzepts von "DSDS", meint Regner. Zudem gehe es bei der Show nicht nur um die Musik. Die Teilnehmer würden viel mehr als "Produkte" vermarktet werden. Und auch wenn er heute lieber bei Shows wie "The Voice" sein Glück versuchen würde, sei "DSDS" nicht ganz umsonst gewesen: "'DSDS' hat mir aber sehr viel gebracht. Ich habe in sehr kurzer Zeit sehr viel Aufmerksamkeit bekommen. Ich habe mir einen Namen gemacht, der auch heute noch sehr präsent ist."

Tobias Regner beschreibt sich als "ein Typ, der die Leute nur mit seiner Musik berühren möchte." Durch ihr musikalisches Talent hob sich auch die aktuelle Teilnehmerin Anita (17) im Halbfinale von "DSDS" hervor. Sie rührte Jurorin Vanessa Mai sogar zu Tränen, zog aber trotzdem nicht ins Finale ein. Geschafft haben es Laura van den Elzen (18), Thomas Katrozan (36) und Prince Damien (25). Wer von ihnen die Jury sowie die Zuschauer begeistert und ob der große Erfolg des neuen Gewinners länger währt als der von Tobias Regner, bleibt abzuwarten.