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"Escape Plan"-Darsteller Sylvester Stallone (69) ist mit "Creed - Rocky’s Legacy" einmal mehr zu seinen Wurzeln zurückgekehrt. Das Spin-off der "Rocky"-Filmreihe könnte dem Hollywoodstar im dritten Anlauf den begehrten Preis bei den "Oscars 2016" einbringen. 1977 war Stallone für "Rocky" als bester Schauspieler und für das Drehbuch nominiert worden. Obwohl "Rocky" als bester Film ausgezeichnet wurde, durfte Stallone selbst damals keinen Goldjungen mit nach Hause nehmen. Nun ist er als bester Nebendarsteller nominiert und lässt im Gespräch mit "ET" seiner Freude freien Lauf: "Die Nominierung ehrt mich sehr. Ich habe das nicht erwartet, gerade zu diesem Zeitpunkt in meinem Leben. Ich bin den Künstlern und Beteiligten sehr dankbar, dass sie dabei geholfen haben, dies möglich zu machen."

Als die Nominierungen für die "Oscars 2016" verkündet wurden, war bei der Live-Übertragung nach der Nennung des Namens des "Escape Plan"-Helden aufbrandender Beifall zu hören. Die Traumfabrik würde Sylvester Stallone die Auszeichnung gönnen, soviel steht fest. Der Schauspieler, Drehbuchschreiber und Regisseur hat eine beeindruckende Karriere hinter sich und sich wie in seinem unfassbar erfolgreichen "Rocky"-Debüt vom Außenseiter Hollywoods ganz nach oben gearbeitet. Auch bei den "Golden Globes 2016" hatte der Star stehende Ovationen erhalten, als er für seine Nebenrolle in "Creed - Rocky’s Legacy" den Preis mit nach Hause nahm.

In seiner Rede bei den "Globes" erinnerte sich Sylvester Stallone: "Das letzte Mal, dass ich hier stand, war 1977. Es ist eine lange Zeit her. Es ist eine andere Situation und der Ausblick ist jetzt unheimlich schön." Anschließend dankte der "Escape Plan"-Darsteller seiner ikonischen Filmfigur: "Vor allem will ich meinem imaginären Freund Rocky Balboa danken. Dafür, dass er der beste Freund ist, den ich je gehabt habe." Bei den kommenden "Oscars 2016" könnte sich endgültig der Kreis schließen in dieser ganz speziellen Beziehung.