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"Es war 'Fast and Furious 3: Tokyo Drift", antwortete Channing Tatum (35) zu Gast bei "Jimmy Kimmel Live" auf die Frage des Showmoderators, welches Vorsprechen sein schlimmstes gewesen sei. An der Rolle hätte ihn weniger die schauspielerische Herausforderung oder eine hohe Gage, sondern vielmehr der Drehort gereizt. "Ich wollte unbedingt nach Tokio, ich wollte in Tokio driften." Aus dem Wunsch sollte am Ende jedoch nichts werden – Channing Tatum vermasselte die Audition.

"Ich habe mittendrin im Vorsprechen gestoppt: 'Wir sind fertig, oder? Das war schrecklich", so der Frauenschwarm. "Ich weiß nicht mehr, wie es genau war – ich habe es verdrängt und erinnere mich nicht mehr an die Details. Ich glaube, es war eine Kombination aus: Ich war richtig schlecht, konnte mich nicht mehr an die Dialoge erinnern und war voll in Panik. Ich habe wahrscheinlich ziemlich geschwitzt."

Zwar ließ sich Channing Tatum eine große Rolle in "Fast and Furious" entgehen, dem Erfolg seiner Karriere sollte dies jedoch kein Abbruch tun. Nur ein Jahr später gelang dem Schauspieler mit einem Auftritt in "CSI: Miami" der Sprung vor die Kamera, kurze Zeit später folgte der internationale Durchbruch, nachdem Channing Tatum an der Seite von Hollywoodsenior Samuel L. Jackson (67) in "Coach Carter" sein Filmdebüt feierte. Aber nicht nur vor der Kamera überzeugt der Star. Seit 2011 ist Tatum auch als Produzent aktiv – zuletzt für den Stripper-Streifen "Magic Mike XXL". Wenn das peinliche Vorsprechen für "Fast and Furious" den US-Amerikaner eines gelehrt haben soll, dann, dass sich eine neue Tür öffnet, wenn sich eine andere schließt.