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Es ist eine der schrecklichsten Hollywood-Tragödien aller Zeiten: Vor gut zweieinhalb Jahren kam der "Fast and Furious"-Darsteller Paul Walker († 40) bei einem Autounfall ums Leben. Damals am Steuer des Porsches war sein Kumpel Roger Rodas, der laut der Polizei vor dem tödlichen Crash mit bis zu 149 Kilometer pro Stunde unterwegs war und damit doppelt so schnell, wie es erlaubt gewesen wäre. Die Nachkommen des Rennfahrers haben laut "E! Online" zumindest eine Teilschuld ihres Vaters eingestanden, wie der Anwalt von Paul Walkers Tochter Meadow (17) verkündete.

Demnach erhält der Teenager 10 Millionen Dollar aus dem Vermögen des Unfallverursachers. Nach Abzug der Steuern bleiben 7,2 Millionen Dollar übrig. Ihr Rechtsanwalt Jeffrey Millam betonte allerdings, dass es sich bei der Summe nur um "einen Bruchteil dessen, was Paul Walker als internationaler Filmstar verdient hätte" handelt. Ausgestanden ist die Belastung durch Auseinandersetzungen vor Gericht für die Tochter des "Fast and Furious"-Stars allerdings nicht, schließlich hat sie selbst den Autohersteller Porsche verklagt. In einem Wagen des Stuttgarter Unternehmens war der Schauspieler verunglückt.

Während Roger Rodas aufgrund des Unfalls direkt gestorben sei, wurde sein prominenter Mitfahrer im Auto eingeschlossen und verbrannte bei lebendigem Leib, heißt es in der Erklärung des Star-Anwalts. Deswegen sei der deutsche Konzern zur Verantwortung zu ziehen. Die Aussichten für Meadow stehen allerdings nicht sehr gut. Erst Anfang der Woche war die Klage von Rodas Witwe gegen Porsche vor Gericht abgewiesen worden, da laut Richter keine Fehlfunktion zu erkennen war. Allerdings steht eine Entscheidung beim Verfahren von Paul Walkers Tochter noch aus.