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"Fear the Walking Dead" ist an diesem Wochenende in Staffel 2 gestartet und die Erwartungen sind seit dem ersten Abschnitt nicht kleiner geworden. 15 Folgen lang sollen Madison alias Kim Dickens (50) und Co. nun ihren ganz eigenen Stiefel fahren, um in der Zombie-Apokalypse zu überleben. Dass die Beteiligten in den ersten sechs Folgen des Spin-offs über Los Angeles kaum hinausgekommen sind, könnte zum großen Vorteil werden. Die Gruppe sucht im wahrsten Sinne des Wortes nach neuen Ufern, um der Bedrohung zu entkommen – und macht sich in einer Yacht auf, über das Meer zu fliehen.

Eine neue Location, die gleich mehrere Aspekte bringt, welche für eine wahrhaft eigenständige und beeindruckende Produktion und Story sorgen könnten. Schon grundsätzlich gilt: Zombies, die die Menschen auf dem Wasser verfolgen oder ihnen rund um die Wasserwelt zusetzen, gibt es bislang eher selten zu sehen. Klassischerweise sind die Untoten auf dem Land unterwegs, so wie beim Ausbruch der Zombieseuche von "Fear the Walking Dead" rund um Los Angeles. Meer und Wasser bedeuten nun eine hochinteressante Veränderung, die den Zuschauer in seinen bisherigen Sehgewohnheiten im Zombiegenre fordern und positiv überraschen kann. Aspekt zwei ist die Tatsache, dass sich "FTWD" damit schon rein Location-technisch komplett von "The Walking Dead" löst und unterscheidet.

Hier ist es mittlerweile die Wildnis oder Siedlungen wie Alexandria, wo die Überlebenden aus der Gruppe von Rick, gespielt von Andrew Lincoln (42), unterwegs sind und weiter bleiben werden. In der Comicvorlage wird an einer Stelle zwar ein Ausbrechen Michonnes Richtung Meer thematisiert; sie wird eine Art Piratin an der Ostküste. Allerdings nur ganz nebenbei, impliziert und nicht weiter ausgeführt oder dargestellt. Insofern kann für "Fear the Walking Dead" eine gute Portion Optimismus gelten, dass die vielversprechende Location einer Wasserwelt zusätzlich dafür sorgt, dass die Serie auch in Staffel 2 ihren eigenen Erzählton, -Rhythmus sowie Style beibehält und ausbaut.