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Es allen recht machen: Das wird auch " Fear the Walking Dead " nicht können. Doch die Macher werden genau hinhören, wenn sich Stimmen wie die des Portals "the Hollywood Reporter" häufen, was die Premiere von Staffel 1 der Zombie-Serie betrifft. Redakteur Tim Goodman bringt seine Meinung mit einem einzigen Satz auf den Punkt: Die Serie sei "nicht wirklich langweilig, aber natürlich weitaus weniger charismatisch als das Original". Margaret Lyons von "Vulture" blickt auf die Premiere von "The Walking Dead" zurück, die das gehabt habe, was dem Ableger derzeit noch fehle: Kraft und Effektivität. Dagegen falle das Melodram von "FTWD" deutlich ab: "Leider trotz der guten Schauspielleistungen. Es ist schwer, sie für irgendjemanden zu interessieren oder den Dialogen zuzuhören, ohne um irgendeine Art Zwischenfall zu beten."

Die "Daily Mail" zitiert einen weiteren Kritiker mit den Worten: "Das Spiel vor der Kamera war über weite Strecken grauenhaft, ein paar Szenen von Cliff Curtis und Frank Dillane fand ich gut." In der Premiere von Staffel 1 hätten die "Fear the Walking Dead"-Verantwortlichen wohl zu viel gewollt: "Es wurden viel zu viele Charaktere eingeführt. Und keiner von ihnen ist wirklich faszinierend. Niemand, um den du dir Sorgen machen würdest." Auf der anderen Seite stehe man noch am Anfang: "Klar, das war die Premiere und eine Folge bestimmt noch nicht die ganze Serie. Aber bislang ist es ein fast tragischer Start."

Die positiven Stimmen sind zwar rar – aber durchaus vernehmbar. So schreibt Joanne Ostrow von "The Denver Post", dass "Fear the Walking Dead" einem größeren Publikum gefallen dürfte als die Mutterserie. Schließlich gehe es bislang in Staffel 1 weniger um Blut als um Beziehungen. Das werde auch die Zuschauer anziehen, die sonst weniger auf Zombies stehen. Auch Alan Sepinwall von "HitFix" führt an, dass die neue Serie Gebiet erkunde, das bislang noch brach liege – das sei eine große Stärke.