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Wenn in " Fear the Walking Dead " Staffel 1 der drogenabhängige Nick alias Frank Dillane (24) sich mit seiner Mutter Madison aka Kim Dickens (50) austauscht oder mit ihr Konflikte austrägt, ist das harter Tobak. Die Schauspielerin schildert im Interview mit dem britischen "Telegraph", wie sehr die Beziehung an ihrer Figur nagt. "Es gibt Punkte, an denen Madison das Gefühl hat, dass sie einfach nur will, dass es vorbei ist", schildert die Aktrice eine Konstellation, die zwischen Drogenabhängigen und ihren Angehörigen als klassisch gelten darf. "Das ist nicht einfach mitanzusehen, aber es ist die ehrliche Reaktion in einem solchen Moment."

Der "Fear the Walking Dead"-Star sei von dieser Konstellation schon beim ersten Lesen des Drehbuchs vorn Staffel 1 äußerst bewegt gewesen. Den Hollywoodstar habe vor allem die Ehrlichkeit beeindruckt, die zwischen der Mutter und ihrem drogenabhängigen Kinder porträtiert wird. "Es ist ein sehr kompliziertes Verhältnis, eine sehr chaotische und sehr irritierende Beziehung", führt Kim Dickens weiter aus. "Ich denke, dass das dominierende Gefühl tatsächlich Liebe ist, die aber durch die Abhängigkeit und deren Folgen eingetrübt wird. So entsteht in ihrer Beziehung hauptsächlich Wut und Angst."

Ständig stelle sich für Madison die Frage, ob ihr Sohn am Ende des Tages noch am Leben ist. Oder ab das klingelnde Telefon eine Katastrophennachricht bereithalte. Irgendwie schaffe es aber die Story von "Fear the Walking Dead" zurück zu einer Form der kompletten Liebe, so die Aktrice weiter. Für Dickens sei es großartig, dass Staffel 1 der Serie es sich herausnehme, eine ältere Mutter; Ehefrau und hart arbeitende Frau in den Mittelpunkt zu stellen. Das mache eine der Stärken der Serie aus, nämlich verstärkt bei den Figuren zu bleiben und auch vor schwierigen Charakter-Aspekten wie den aus Drogenabhängigkeit resultierenden Problemen nicht zurückzuschrecken.