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Eigentlich konnte es gar nicht anders kommen, dass "Fear the Walking Dead"-Star Frank Dillane (24) Schauspieler wurde. Ist doch sein Vater der "Game Of Thrones"-Darsteller Stephen Dillane (58) und seine Mutter die Theaterchefin Naomi Wirthner. Doch der Spross der prominenten Schauspiel-Profis scheint das auf gewisse Art anders zu sehen. Im Interview mit "Standard" lässt der Mime wissen: "Es ist schwer für mich, darüber nachzudenken, ob ich über das Spielen nachdenke oder welchen Einfluss mein schauspielernder Vater hatte. Ich weiß bis heute nicht wirklich, was Schauspielen bedeutet."

Anderes gebe Frank Dillane hin und wieder beim "Fear the Walking Dead"-Dreh in Staffel 1 zu denken: "Es gibt Momente, wenn du dich umschaust und all die Kräne und Helikopter am Set siehst. Dann wird dir klar, wie viele tausend Dollar jede Episode kostet. Das kann gar nicht anders als beängstigend wirken. Aber ich schätze mal, dass es nicht unser Job ist, Angst zu kriegen." Der Schauspieler hat bereits vor Staffel 1 der Zombie-Serie eine prominente Rolle gespielt. Als Tom Riddle in "Harry Potter und der Halbblutprinz" hat der 24-Jährige überzeugt. Dass inzwischen das Zombie-Genre derart hip geworden ist, erklärt Dillane mit den Worten: "Dieses Apokalypse-Ding scheint ein Teil des Zeitgeists zu sein. Die Idee, dass die Welt untergeht … dass wir irgendwann wieder zu den Basics zurückkehren müssen."

Für den "Fear the Walking Dead"-Darsteller auch eine Form der Gesellschaftskritik: "Dass wir fast so weit mit dem Kapitalismus gehen müssen, wie wir nur können." Derart nachdenkliche Momente wird Nick in Staffel 1 beim Ausbruch der Seuche kaum haben. Dafür fehlt schlicht die Zeit, wenn die Welt um die Figur von Frank Dillane herum Stück für Stück auseinanderbricht.