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Einige Fans und Medien hatten " Fear the Walking Dead " angekreidet, dass es bislang in Staffel 1 kaum zu dramatischen Cliffhängern gekommen sei. Das hat sich mit Folge 4 geändert. Madison alias Kim Dickens (50) war mit ihrem drogenabhängigen Sohn Nick, verkörpert von Frank Dillane (24), in einen schweren Streit geraten und hatte Nick eine verbale Abreibung verpasst. Am Ende der Folge wurde der Junkie überraschenderweise von der National Guard entführt – eine unheimliche Entwicklung, da die Behörden im Verdacht stehen, auch Zivilisten zu eliminieren.

Das Verhältnis zwischen "Fear the Walking Dead"-Heldin Madison und Frank ist in Staffel 1 zerrüttet. Dennoch bleibt die von Dickens verkörperte Figur die liebende Mutter, die für ihren Sohn an Rettung glaubt. Dass ihr letzter Kontakt vor dem Verschwinden von Nick nun ausgerechnet ein schwerer Streit war, dürfte ein schwerer Schlag sein. Showrunner Dave Erickson lässt zu den Zukunftsaussichten des Junkies im Interview mit "THR" wissen: "Hoffnung gibt es für uns alle. Du hast in der Apokalypse zwei Wahlmöglichkeiten: Entweder gibst du auf, oder du hoffst weiter auf die Möglichkeit, dass sich die Dinge ändern."

Nick sei in diesem Sinne bei "Fear the Walking Dead" eine komplexe Figur. "Er hat schon seit einiger Zeit in seiner ganz eigenen Apokalypse gelebt. Aber dieses heftige Dasein könnte genau das Training gewesen sein, dass er für die Apokalypse brauchte", so der TV-Macher. "Wahrscheinlich werden diejenigen, die bislang am stabilsten wirken, durch die Apokalypse am gefährdetsten sein. Diejenigen, die schon auf der Rasierklinge leben, für die wird es auf gewisse Art fast ein Stückchen besser." Nick mag also zum jetzigen Zeitpunkt von Staffel 1 in großer Gefahr sein. Er könnte aber die Eigenschaften haben, die es braucht, die Katastrophe zu seinem Vorteil zu wandeln.