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Produzent Dave Erickson stellt sich der Kritik an seinem Zombie-Spin-Off "Fear the Walking Dead". Im Interview mit "Variety" erklärt er, was er in Staffel 2 besser machen wird. "Die Leute mögen es nicht, wenn unsere Figuren mit Zombies reden, darum machen wir das viel weniger", erklärt er eingangs. In der neuen Serie ging es zunächst darum, wie die Charaktere in Erwartung der bevorstehenden Katastrophe reagieren. Was gezeigt wurde, war die Ruhe vor dem Sturm. Und die erschien vielen Zuschauern geradezu langweilig. "Das ist etwas, was wir nicht komplett verbannen wollen, weil ich denke, dass es wichtig für die Tonalität unserer Serie ist", meint Erickson dazu.

Die zentrale Gruppe um Travis und Madison, gespielt von Cliff Curtis (47) und Kim Dickens (50), aufs Meer zu verbannen, begünstige genau diese ursprüngliche, angsterfüllte Unsicherheit. "Aber gleichzeitig stecken wir tiefer in der Apokalpse", gibt er zu bedenken. "Sie wissen, was die Zombies sind." Trotzdem haben die Überlebenden in Staffel 2 von "Fear the Walking Dead" noch viel zu entdecken. Zeitlich werden die neuen Folgen weiterhin vor dem Erwachen von Rick Grimes angesiedelt sein. Es besteht noch immer die Hoffnung, dass es außerhalb von Südkalifornien sicher ist: "Das ist eine der Fragen, die sie zu Anfang der Staffel haben: Wenn wir nicht nach Hause gehen können, wo können wir hin?" Diese Heimatlosigkeit sei einer der Faktoren, die der Gruppe in Staffel 2 besonders schwer zu schaffen machen wird. "Sie sind jetzt im Grunde allesamt apokalyptische Flüchtlinge, sie müssen einen Ort finden."

Von der Kritik an seiner Arbeit habe Dave Erickson einiges mitgenommen, häufig wurde bemängelt, dass es in "Fear the Walking Dead" zu langsam zur Sache gehe. "Ohne eine Tonalität zu verbannen, die ich persönlich wichtig für die Show finde, wird es große Abenteuer auf hoher See geben, es wird Gefahren geben", verspricht der Showrunner. Besonders in der ersten Hälfte von Staffel 6 werde viel passieren.