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Für die Verantwortlichen war vorher nicht klar, ob "Fear the Walking Dead" im Vergleich mit "The Walking Dead" würde mithalten können. Das Spin-off ist anders als seine Mutterserie, insofern ist der Erfolg bei den Fans vor Staffel 2 nicht selbstverständlich. Co-Producer Gale Anne Hurd erklärt in einem Interview mit "IBTimes UK", was Travis alias Cliff Curtis (47) als Figur auszeichnet. "Travis ist ein guter Kerl. Einer, der mit Angst oder Gewalt eigentlich nichts zu tun haben will. Er glaubt eher daran, dass die Vernunft und das Gesetz für Ordnung sorgen", beschreibt die TV-Macherin ihre Hauptfigur.

Travis müsse erst eine längere Entwicklung durchmachen, bis er glaubt, dass da draußen Zombies unterwegs sind. Diese Ausrichtung stehe im Gegensatz zu der von Rick Grimes aka Andrew Lincoln (42). Doch auch der "Fear the Walking Dead"-Held verändere sich: "Ihm wird klar, dass die Behörden ihn nicht schützen werden. Und er erfährt von seiner Exfrau Liza und allen anderen, die sich in Zombies verwandeln werden. Das macht ihn zu einem anderen Menschen." Dafür stehe vor allem eine Szene aus dem Abschnitt vor Staffel 2: "Als Liza ihn anfleht, sie zu erschießen, realisiert er zu seiner Überraschung, dass dies das Menschlichste ist, was er tun kann."

Im Gegensatz zu "The Walking Dead" stehe beim Ableger nicht eine kampfbereite Überlebensgruppe im Mittelpunkt: "Wir wollten in 'Fear the Walking Dead' eine normale Familie beleuchten, welche die Zombie-Apokalypse um sie herum gar nicht mitbekommt." Auch hier liege ein Unterschied zur Mutterserie: "Anders als Rick und Shane in 'The Walking Dead', haben Travis und Kim keinen Polizei-Hintergrund. Sie haben wirklich nicht die Fähigkeiten oder Waffen, um mit dieser Krise klarzukommen." Die Figuren von "FTWD" sähen den Terror einfach nicht kommen – ein Makel, der sich in Staffel 2 erledigt haben dürfte.