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Wer hätte das gedacht: Kritiker lieben den Skandal-Film "Feuchtgebiete". Auf dem Filmfest im schweizerischen Locarno erntete die Verfilmung von Charlotte Roches (35) gleichnamigen Roman viel Lob. Im Interview mit dem Online-Magazin "Klatsch und Tratsch" erzählt die Schriftstellerin nun, wie ihr selbst der Film gefällt.

Für einen Skandal hält sie "Feuchtgebiete" weder als Buch noch als Film: "Denn wenn man den Film gesehen hat, wird man erkennen, dass er gar nicht so eklig ist. Er hat eben auch sehr viele leise und zarte Seiten und ist stellenweise richtig traurig", findet Charlotte Roche. Sie ist außerdem begeistert von der Hauptdarstellerin des Films. "Carla Juri ist viel schöner, als ich mir Helen vorgestellt habe. Der Film ist sexier und poppiger als das Buch", resümiert sie.

Für die ehemalige "MTV"-Moderatorin besticht der Film außerdem durch seine Musik. Die mache richtig gute Laune. Nun wartet Charlotte Roche gespannt, wie die Kino-Zuschauer die "Feuchtgebiete"-Verfilmung aufnehmen. Sie gibt zu: "Es ist mir so wichtig, was Deutschland dazu sagt."