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Das jüngste Interview von "Fifty Shades of Grey"-Star Dakota Johnson (26) könnte eingefleischte Feministinnen dazu bringen, sich die Haare zu raufen. Darin erklärt sie nämlich, wie schön sie es fände, eine Familie mit klassischer Rollenverteilung zu haben. Ein erschreckender Rückschritt in Sachen Emanzipation oder gibt es gute Gründe für die Schauspielerin, sich in der Rolle der perfekten Hausfrau zu sehen? Dakota gibt zu Protokoll: "Die Idee, zu Hause zu sein, die Kinder von der Schule abzuholen, Abendessen zu kochen und dann kommt der Ehemann nach Hause – darin liegt etwas, was ich sehr schön finde."

Worte, die wohl nur wenige von einer starken Frau wie Dakota Johnson erwartet hätten. Sogar "Fifty Shades of Grey"-Alter-Ego Anastasia Steele bleibt nach ihrer Hochzeit mit Christian Grey alias Jamie Dornan (33) berufstätig. Warum also fasziniert der Gedanke an ein Leben als Hausfrau und Mutter die Mittzwanzigerin so sehr? Dakota meint: "Weil ich so etwas nicht hatte, als ich aufwuchs, und es scheint so verlockend." Nachvollziehbar, schließlich arbeiteten Mama Melanie Griffith (58) und Papa Don Johnson (66) beide und hatten nicht die klassischen Arbeitszeiten, um Familie zu spielen. Kein Wunder also, dass sich der Hollywoodspross wünscht, diese Erfahrung nachholen zu können.

Sorgen, dass Dakota Johnson sich bald ins Familienleben verabschieden könnte, müssen sich die "Fifty Shades of Grey"-Fans aber nicht machen, denn dazu fehlt der passende Mann. Die Brünette erklärt im Gespräch mit "Marie Claire": "Ich habe keinen Freund. Warum? Habt ihr einen für mich? Im Moment habe ich nur die Kapazitäten, meine Familie und Freunde zu lieben, das war's." Ablenkung findet Dakota sicherlich in ihren Projekten. An Valentinstag startet ihr neuer Film "How to Be Single" und dann soll es auch schon bald mit dem Dreh von "Fifty Shades Darker" losgehen.