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Als Jon Schnee alias Kit Harington (29) mit "Game of Thrones"-Widersacher Ramsay Bolton aka Iwan Rheon (31) fertig ist, überlässt er Sansa, gespielt von Sophie Turner (20), seine Bestrafung. Die früher so sensible Lady verfüttert den sadistischen Ramsay an seine eigenen blutrünstigen Hunde. Ein krasses Pre-Finale in Staffel 6. Aber warum musste es so brutal sein? Miguel Sapochnick erklärt im "EW"-Interview: "Ich muss zugeben, dass ich wollte, dass die Leute Mitleid mit Ramsay bekommen […]. Aber die Produzenten waren streng: Sie wollten nicht, dass irgendwer Sympathie für Ramsay Bolton empfindet und dieses Mal wollten sie Blut."

Das gab es in der jüngsten "Game of Thrones"-Folge aus Staffel 6 zu genüge. Gerade weil Ramsay selbst so ein Monster war, habe er auf schlimmste Weise sterben müssen, darauf hätten die Zuschauer gewartet. Für Sapochnick sei ein Moment besonders schrecklich gewesen: "Mich hat am meisten das Geräusch eines quiekenden Schweins mitgenommen, das man von Ramsay hört, als Sansa weggeht." Dieses schreckliche Geräusch sei sehr realistisch, genau so würde es klingen, wenn jemandem die Luftröhre rausgerissen werde, während er noch versucht, zu atmen. Die Hunde und auch die Macher hatten allem Anschein nach kein Erbarmen mit Ramsay. Aber auch Iwan Rheon bekam selbst etwas ab.

Der "Game of Thrones"-Regisseur erzählt, wie Kit Harington auf Iwan Rheon saß, und ihn verprügelte – eigentlich sollte er nur so tun, aber es kam ein wenig anders. Iwan habe ein paar echte Schläge einstecken müssen, sich aber gut gehalten. Böse sei er nicht, dass er in Staffel 6 sterben musste. Schon im vergangenen Jahr erklärte er, dass er sich einen epischen Tod wünsche, am besten mit Drachen. Aus den Drachen sind zwar Hunde geworden, aber weniger brutal wurde es dadurch ganz sicher nicht.