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In der jüngsten "Game of Thrones"-Episode aus Staffel 6 müssen sich die Fans von einem der wohl finstersten Charaktere verabschieden: Ramsay Bolton alias Iwan Rheon (31). Nach der verlorenen Schlacht um Winterfell stellen Jon Schnee und Halbschwester Sansa Stark, gespielt von Kit Harington (29) und Sophie Turner (20), den Bolton-Bastard und erledigen ihn auf grausame Weise. Im Interview mit "Entertainment Weekly" meint Iwan: "Ich denk, ich habe viel Glück, dass ich ein passendes Ende bekommen habe. Es ist ein grauenvoller Tod. Das ist so ironisch." Ramsay wird von seinen eigenen Hunden aufgefressen, mit denen er sonst anderen Leid zufügt hatte.

Etwas traurig dürfte Iwan Rheon über den "Game of Thrones"-Abschied in Staffel 6 aber schon sein. Schließlich betonte er stets, wie viel Spaß er beim Dreh hatte. Im Interview erklärt er, wie er von seinem Ableben erfahren hat: "Ich hatte die Skripte bekommen, aber nur bis zur Episode 5, dann kam der Anruf. Sie scherzten: 'Ist es nicht toll, dass Ramsay auf dem Eisernen Thron landet?' Sobald sie das gesagt hatten, sagte ich: 'Er ist tot, nicht wahr?'" Iwan hat es offenbar mit Humor genommen und findet es sogar richtig, dass Ramsay für seine Taten endlich bestraft wird: "Er hat so viel getan. Es ist gerechtfertigt und es ist das Richtige."

Einen letzten kurzen Triumph gönnen die "Game of Thrones"-Macher dem fiesen Ramsay allerdings in Staffel 6. In der Schlacht hat er eindeutig die Nase vorne und hätte beinahe Jons Armee abgeschlachtet, wäre nicht Kleinfinger zur Hilfe gekommen. Iwan Rheon hätte sich keinen besseren Ausgang wünschen können: "Ich bin froh, dass es so gekommen ist. Jon Schnee musste gewinnen, denn sonst hätte es keine Hoffnung mehr in der Welt gegeben."