- Bildquelle: dpa © dpa

"Es bringt nichts, dass er darüber spricht", kommentiert Christian Bale (40) die Probleme seines Kollegen George Clooney (53) mit aufdringlichen Paparazzi. "Kommt schon, Leute, haltet einfach die Klappe. Kommt damit klar und lebt euer Leben und hört auf darüber rumzujammern!", rät er im Interview mit dem "Wall Street Journal". "Ich ziehe es vor, nicht darüber zu jammern."

Christian Bale ist durchaus für sein aufbrausendes Temperament bekannt, bemühe sich allerdings, Konfrontationen mit Fotografen aus dem Weg zu gehen – auch, wenn die ihn absichtlich provozieren, um eine Reaktion hervorzurufen. Sein Privatleben mit Ehefrau Sibi Blazic (44) hält er anders als George Clooney so weit wie möglich unter Verschluss. "Ich war mit meiner Frau in Italien. Ich ging zur Arbeit und sie verließ das Hotel", erinnert er sich an eine Begegnung mit einem Fotografen. "Ich weiß, was er vorhat, er hat eine Strategie. Schaffe ich es, ihm nicht die Befriedigung zu geben, dass ein wütender Christian Bale ihn verfolgt?", fragt er sich. "Aber genauso tötet er meine Menschlichkeit und meine Würde als Ehemann, wenn ich es nicht tue und er weiß das. Also hast du eine Wahl." Was sein "Batman"-Vorgänger unternimmt, um die Paparazzi auszusperren, findet er offenbar übertrieben.

Bevor er mit seiner Frau Amal Alamuddin (36) vor den Traualtar schritt, ließ George Clooney im Sommer eine Verbotszone für Paparazzi rund um seine Villa in Italien einrichten – das Verbot war sogar auf das Wasser ausgeweitet. Boote mussten von dem Anwesen am Comer See mindestens 100 Meter Abstand halten. "Diese Verbote waren notwendig, weil es in der Vergangenheit unangenehme Episoden gab, beispielsweise mit Leuten, die direkt unter den Fenstern des Hauses standen und den Namen des Schauspielers riefen", zitierte der "Telegraph" damals Bürgermeister Roberto Pozzi. "Clooney hat schon immer eine bestimmte Faszination ausgeübt und in diesem Jahr, wird der Umstand, dass er von einer Frau begleitet wird, die nicht nur glamourös, sondern hochintelligent ist, die Neugier verstärken."