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Nennen wir es Mini-Skandal. Denn auch für "Golden Globes 2015"-Gewinner Kevin Spacey (55) gilt: Die US-Amerikaner und -Medien sind empfindlich, was das berühmt-berüchtigte F-Wort angeht. Doch das "fucking" des US-Schauspielers bei seiner Dankesrede hatte am Ende etwas ganz und gar Nachvollziehbares. Zudem ist der Hochbegabte nun mal ein Charme-Bündel außerordentlicher Größe. So wunderte sich laut dem Bericht von "HollywoodLife" kaum einer, als der Mann nach seinem Sieg in der Kategorie "Best Actor in a Television Drama" mit einem Drink in der Hand ans Mikrofon schritt.

Kevin Spacey hatte gerade seinen Preis bei den "Golden Globes 2015" für "House of Cards" gewonnen und ließ wissen: "Das ist nur der Anfang meiner Rache. Das ist das achte Mal, dass ich nominiert war. Ich kann es verdammt noch mal nicht glauben, dass ich gewonnen habe." In eben diesen Satz flocht der Star sein "fucking" ein – und das völlig zu Recht. Wer seit 1997 bei sieben Nominierungen leer ausgegangen ist, dem sei der gewollte sprachliche Lapsus locker verziehen. Dass der Hollywoodstar zur rechten Zeit gerne einen hebt, ist zudem kein Geheimnis in der sonst äußerlich so glattgebügelten Traumfabrik.

Wie die "Los Angeles Daily News" berichtete, hatte Kevin Spacey sein lockeres wie hochprozentiges Händchen vorab der "Golden Globes 2015" sogar gegenüber einem Kollegen angekündigt. Als Ethan Hawke (44) den Mimen fragte, ob die Leute beim Event äßen, habe Spacey entgegnet: "Ach was, bei dieser Veranstaltung schüttest du dich lieber zu."

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