Nach Staffel 11 war für viele "Grey's Anatomy"-Fans nichts mehr, wie es war: Dass ausgerechnet Publikumsliebling Patrick Dempsey (50) den Serientod stirbt, wollten viele nicht wahrhaben. Im Gespräch mit "Entertainment Weekly" hat sich Ellen Pompeo (46) nun an den Ausstieg ihres Kollegen erinnert. Die Trauer der Fans kann sie durchaus nachempfinden: "Ich verstehe den Ärger, die Angst und den Schmerz [der Fans] total. Keiner wollte Patrick verlieren. Jeder wusste, wie wertvoll er für die Show war."

Dennoch war Ellen Pompeo auch enttäuscht von einigen Fan-Reaktionen: "Die Sache, die mich verletzt hat, waren die Fans, die gesagt haben, dass sie nicht mehr weiterschauen wollen, wenn er nicht mehr Teil der Show ist." Das habe sie zwar verstanden, gut angefühlt habe es sich aber nicht. Dass die Fans der Serie Shonda Rhimes (46) damals verbal attackiert hätten, sei das Schlimmste gewesen. Immerhin habe das "Grey's Anatomy"-Team keine andere Wahl gehabt. "Wir waren auch sehr traurig, ihn zu verlieren, aber was mich wirklich enttäuschte, war die Art, wie die Leute Shonda attackiert haben, als ob sie eine andere Wahl gehabt hätte."

Patrick Dempsey stieg 2015 bei "Grey's Anatomy" aus, nachdem er von 2005 an den Herzensbrecher Dr. Derek Shepherd aka McDreamy spielte. Sein Ausstieg geschah allerdings freiwillig. Wie der Frauenschwarm damals erklärte, habe er sich entschieden, sich beruflich neuen Herausforderungen zu stellen. Mit Erfolg: Ab dem 20. Oktober 2016 können ihn die Fans in "Bridget Jones' Baby" auf der großen Leinwand sehen.