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Nach ihrem "Grey's Anatomy"-Aus hat Katherine Heigl (36) in Hollywood Fuß gefasst und spielte in diversen Kinofilmen wie "27 Dresses", "Beim ersten Mal" und "So spielt das Leben". Nun kommt sie mit dem Streifen "Jackie & Ryan" ins Kino, wo böse Kindheitserinnerungen hochkamen. Wegen ihren Eltern musste sie Cello lernen – Eltern können so grausam sein. "Ich musste das Cello lernen. Meine Eltern, die echt Arschlöcher sein können, zwangen mich dazu, das Cello zu nehmen. Sie wollten dann irgendwann, dass ich Violine spiele", scherzt Heigl im Gespräch mit dem "Nylon"-Magazin.

Ein Cello sei einfach viel zu groß, als dass man es mit zur Schule nehmen könnte. Doch Katherine Heigl zog es durch. "Von der fünften Klasse bis zur High School spielte ich Cello und nahm Privatunterricht, aber ich habe nie zu Hause geübt", gibt die ehemalige "Grey's Anatomy"-Darstellerin zu. "Mein Orchester-Lehrer war total cool. Wenn ich fragte, ob ich die Klasse schwänzen kann, ließ er mich."

Da sie keinen Gitarrenunterricht nehmen durfte, habe Katherine Heigl nur halbherzig das Cellospielen gelernt. "Ich habe nie genug geübt. Und wenn wir Auftritte hatten, saß ich in der zweiten Reihe hinter dem ersten Stuhl und ahmte alles nach, was die vor mir tat. Ohne mit meinem Bogen die Saiten zu berühren", erinnert sich die "Grey's Anatomy"-Aussteigerin. Ihre Eltern hätten diese Schummelei nicht bemerkt – sie hielten ihren Schützling für brillant. "Ich spiele also kein Instrument, aber ich bin gut darin, so zu tun als ob", amüsiert sich Katherine.

In ihren Film "Jackie & Ryan" zeigt Katherine Heigl dann auch ihre Begabung, das Spielen eines Instruments vorzutäuschen. In dem Streifen muss die "Grey's Anatomy"-Schönheit aber nicht erneut mit einem Streichinstrument eine Show abziehen. Endlich darf sie ihr Trauminstrument "spielen": die Gitarre.