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Im Netz kursieren aktuell Bilder, auf denen Donald Trump (69) mit "Harry Potter"-Widersacher Lord Voldemort verglichen wird. Diese sind auch Autorin J. K. Rowling (50) untergekommen und sie ist überhaupt nicht begeistert. "Wie schrecklich. Voldemort war nicht annähernd so schlimm", kommentiert sie auf Twitter eine Montage der beiden.

Donald Trump versucht derzeit, neuer Präsidentschaftskandidat der Republikaner zu werden und im Idealfall sogar ins Weiße Haus einzuziehen. Seit er in einem Statement nach dem Terroranschlag von San Bernardino vorschlug, Muslimen konsequent die Einreise in die USA zu verweigern, sprießen die Memes aus dem Boden. Sogar in seinem eigenen Lager stieß die radikale Idee auf Unverständnis. Schon mit seinem Ansatz, alle Menschen abzuschieben, die illegal in den USA leben, und dann eine riesige Mauer Richtung Mexiko zu errichten, sorgte Donald Trump kürzlich für Entsetzen.

Seinen neuen Ruf als Super-Bösewicht, der Lord Voldemort locker in die Tasche steckt, hat Donald Trump spätestens jetzt weg. Ob es J. K. Rowling nun passt oder nicht: Bei Trumps Ideen können viele Beobachter nur an den bösen Anführer der Todesser denken, der am Liebsten alle Zauberer mit Muggelblut auslöschen würde. "Irgendwie hat es Voldemort hinbekommen, weniger cartoonhaft-böse zu sein als Trump, obwohl er ein Cartoon-Bösewicht ist", heißt es von einem "Harry Potter"-Fan auf Twitter. Ein anderer meint: "Meine Theorie ist, dass Trump Voldemort ist und Harry Potter kommen wird, um ihn zu zerstören, wenn die Medien aufhören, seinen Namen zu sagen. Und Amerika wird wieder großartig."

Besonders populär ist der Gedanke, dass Donald Trump seine Seele zerstückelt und in Horkruxen versteckt hat – so wie der böse Zauberer aus der Welt von J. K. Rowling. "Die einzige Möglichkeit, Donald Trump aufzuhalten, ist, seine Horkruxe zu zerstören. Die Perücke ist definitiv einer. Wenn ihr mich braucht, finde ich die restlichen sechs", bietet ein User an.