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Als "Harry Potter" spielte sich Daniel Radcliffe (27) in die Herzen seiner Zuschauer. Mit seiner Rolle für den Film "Imperium" wird ihm höchstwahrscheinlich das Gegenteil passieren. Als Undercover-FBI-Agent liegt es nämlich an seiner Tagesordnung, rassistische Parolen rauszuhauen. Ein Charakter, der ihn sicher vor eine der größten Herausforderungen seines Lebens stellte.

Nicht nur in seinem Verhalten machte Daniel Radcliffe eine große Verwandlung durch. Vom liebenswerten Star aus "Harry Potter" entwickelte er sich nun zu einem glatzköpfigen Akteur, für den aufgrund seiner Worte nicht viel Sympathie überbleiben wird. Sicher, auch im Film tut er dies für einen guten Zweck, denn er versucht undercover eine Gruppe aus Neonazis zu infiltrieren, um einen Terroranschlag zu verhindern. Trotzdem fiel es Daniel Radcliffe unfassbar schwer, sich mit der Figur zu identifizieren. Im Interview mit "The Mirror" erklärte er: "Immer, wenn ich rassistische Beleidigungen und Sprüche in den Mund nehmen musste, fühlte ich mich, als müsste ich danach zu den Schauspielern gehen, um 'Es tut mir leid' zu sagen."

Die neue Besetzung bringt neue Herausforderungen mit sich. In dem Interview wird deutlich, wie verunsichert der "Harry Potter"-Star war. "[Jedes Mal sagte ich:] 'Ich muss mich entschuldigen. Ich weiß, ihr wisst, dass ich es nicht ernst meine, aber ich habe immer noch das Gefühl, es sagen zu müssen.' Wir waren die zaghafteste Gruppe von Skinheads." Im Endprodukt ist von dieser zarten Art jedoch nichts mehr zu sehen. Wann genau "Imperium" in den deutschen Kinos anlaufen wird, ist bislang noch nicht bekannt – trotzdem können Fans gespannt sein, wie ihnen das neue Gesicht des einstigen "Harry Potter"-Helden gefallen wird.