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Als Bücherwurm Hermine Granger in den "Harry Potter"-Filmen ist Emma Watson (25) von einer Rap-Karriere so weit entfernt wie nur irgend möglich. Auch im wahren Leben scheint die Absolventin der Elite-Uni "Brown" sich auf den ersten Blick im Hip-Hop-Bereich nicht sehr wohl zu fühlen.

Für ihre "HeForShe"-Kampagne hat sich Emma Watson zum Interview mit Komponist und Rapper Lin-Manuel Miranda (36) zusammengesetzt. Vom Star des preisgekrönten Hip-Hop-Musicals "Hamilton" will die "Harry Potter"-Darstellerin unbedingt einen Freestlye-Rap hören – am Besten über das Problem der Ungleichheiten zwischen Mann und Frau. Lin-Manuel stimmt gern zu, allerdings nur unter der Voraussetzung, dass Emma Watson den Part der Beatbox für ihn übernimmt.

In einem Videoclip, den sie auf ihrer Facebook-Seite geteilt hat, ist zu sehen, wie sich die Schauspielerin eine ganze Weil lang ziert. "Das wird so schlecht", fürchtet Emma Watson. Lin-Manuels Einwand, es habe unter den Jungen am Set der "Harry Potter"-Filme sicher Beatboxing gegeben, muss sie direkt entkräften: Englische Schulkinder seien nicht allzu versessen auf diese Art von Stimmakrobatik.

"Muss ich meinen Mund zudecken – als Spuck-Schutz? Das wird so peinlich", informiert sich Emma Watson noch. Als sie dann schließlich doch loslegt, kommt sie richtig in Fahrt. Zum Hip-Hop-Star wird die "Harry Potter"-Darstellerin aller Voraussicht nach trotzdem nicht werden. "Das ist mir so peinlich, ich habe gerade die Farbe eine Tomate, so rot", scherzt sie.

Emma Watson dürfte der Schauspielerei also weiterhin treu bleiben. Aktuell ist sie neben Daniel Brühl (37) in "Colonia Dignidad – Es gibt kein Zurück" im Kino zu sehen. Eine Neuverfilmung von "Die Schöne und das Biest" mit der Britin in der Hauptrolle befindet sich gerade in der Postproduktion.