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Es ist sicher ein etwas ungewohnter Job für Herzogin Kate Middleton (34), den sie da als Gast-Redakteurin der "Huffington Post" angenommen hat. Ziel ist es, möglichst viel Aufmerksamkeit auf das Thema seelische Gesundheitsprobleme von Kindern zu lenken. Dafür hat Kate die "Young Minds Matter"-Serie begonnen und berichtet von ihren Erfahrungen bezüglich familiärer Probleme, die in Verbindung mit seelischen Einschnitten in der Kindheit stehen. "Wie die meisten Eltern heutzutage würden William und ich nicht zögern, professionelle Hilfe für unsere Kinder in Anspruch zu nehmen, wenn sie es bräuchten", bezieht die Herzogin Stellung in eigener Sache.

Damit es gar nicht erst zu solchen Problemen komme, hätten auch Kate Middleton und ihr Mann als Eltern ihren eigenen Ansatz: "Wir ermutigen George und Charlotte stets dazu, über ihre Gefühle zu sprechen. Ihnen genug Werkzeuge und Sensibilität an die Hand geben, damit sie unterstützende Partner für ihre Freunde sein können, wenn sie älter werden." Das Thema seelische Probleme bei Kindern dürfte auf keinen Fall unter den Teppich gekehrt werden: "Wir wissen, dass es überhaupt keine Schande ist, wenn Kinder mit ihren Gefühlen zu kämpfen haben oder unter einer psychischen Krankheit leiden."

Kate Middleton sei bei ihren Erfahrungen mit Problemfamilien zunächst überrascht gewesen: "Ich hatte jedoch nicht erwartet, dass der Grund, weshalb Menschen in die Sucht abrutschen oder auf die schiefe Bahn geraten, oft mit ungelösten Problemen aus der Kindheit zusammenhängen." Die Mutter von George und Charlotte schreibt in ihrem Debüt-Artikel weiter: "Mir wurde bewusst, dass viele Kinder, sogar einige unter fünf Jahren, mit komplexen Problemen zu kämpfen haben. Ohne, dass sie die emotionale Belastbarkeit, die Sprache oder das Selbstbewusstsein hätten, um nach Hilfe zu fragen."