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Sie ist derzeit Hollywoods Darling: Jennifer Lawrence (24) scheint in naher Zukunft nichts aufhalten zu können. Neben klingelnden Kinokassen sollten der Schauspielerin auch diverse Filmpreise sicher sein. Der wichtigste davon ist der "Oscar" – und genau der könnte mit "Joy" erneut in Sicht sein. Grund sind schon allein die Beteiligten, die allesamt auch bei der "Oscar"-nominierten Komödie "Silver Linings Playbook" beteiligt waren. Neben den Co-Stars Bradley Cooper (40) und Robert De Niro (71) ist es vor allem Regisseur David O. Russell, der die Hoffnung auf den renommiertesten aller Filmpreise befeuert. Auch der hochgelobte Streifen "American Hustle" ging auf sein Konto – ein Werk, das 2014 gleich zehn Mal für den "Oscar" nominiert worden war.

"Ich habe ein gutes Händchen mit diesen Schauspielern", erklärt der Star-Regisseur im Interview mit "People" zu Jennifer Lawrence und Co. "Wir vertrauen uns alle sehr und mögen uns. So können wir eben auch Risiken eingehen. Mit diesem Film haben wir das mehr denn je getan." "Joy" erzählt die Story von Joy Mangano, die als Erfinderin des "Miracle Mops" von der Hausfrau und alleinerziehenden Mutter zur Milliardärin und US-Homeshopping-Queen wurde. "Es wird alles aus ihrer Sicht erzählt", berichtet der Filmemacher über die Rolle von Jennifer Lawrence. "Es ist hochinteressant zuzusehen, wie diese Frau eine Chefin und Matriarchin wird."

Für den "Tribute von Panem"-Star dürfte es eine Paraderolle werden, die schon jetzt, bevor "Joy" im Dezember ins Kino kommt, ersten "Oscar"-Buzz für Jennifer Lawrence provoziert. "Beziehungen sind immer komplex und niemand wird erfolgreich, ohne sich selbst und anderen einige Knochen zu brechen", charakterisiert Russsell das Dilemma der Hauptfigur. "Es wird eine sehr unerwartete Reise, die sehr intensiv, witzig und sehr emotional ist."