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Die geleakten "Sony"-Emails sorgen weiter dafür, dass das Hollywood-Geschäft kräftig aufgemischt wird. Diesmal decken sie ein großes Missverhältnis hinsichtlich von Jennifer Lawrence (24) sowie Amy Adams (40) und ihrem Mitwirken in "American Hustle" auf. Ein ziemlich klarer Fall von Sexismus, ist sich das Portal "Celebdirtylaundry" sicher. Laut den Inhalten der Mails erhielten die Damen auf einer Zehn-Punkte-Gehaltsskala lediglich eine sieben, wohingegen die Kollegen Christian Bale (40), Jeremy Renner (43) und Bradley Cooper (39) mit einer dicken neun eingestuft waren.

Und das, wo Jennifer Lawrence gerade mit "Die Tribute von Panem" in den Himmel geschossen, und im gesamten Cast des Films trotz ihrer Nebenrolle als das Zugpferd unter den Stars zu nennen war. Fakt ist also, dass trotz des Jahres 2014 und all den Vorsätzen, auf beruflichem Feld endlich eine Gleichstellung von Mann und Frau zu erreichen, die Realität nach wie vor anders aussieht. Sexismus rules – zumindest an einigen Stellen. Das gilt erst recht im nach wie vor von Männern dominierten Hollywood.

In der Traumfabrik sitzen weiter vor allem die Herren in den entscheidenden Positionen, wenn es um Verpflichtung und Vertragsmodalitäten von Stars wie Jennifer Lawrence geht. Dennoch bringt insbesondere die "Oscar"-Gewinnerin eine neue Aussicht für die Zukunft: Schneiden ihre Filme weiter auch nur annähernd so erfolgreich ab wie die bisherigen, ist ihr Titel als Topverdienerin des amerikanischen Filmbiz nur eine Frage der Zeit – das wird auch der alltägliche Sexismus in der Filmbranche nicht verhindern können.