"Joy"-Darstellerin Jennifer Lawrence (25) hat erneut ein exzellentes Jahr hinter sich. Was die Aktrice auch anfasst – der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten. Zudem versprüht Jen eine Leichtigkeit, die in Hollywood auffällt: Kaum jemand gibt so lockere Interviews und hat in diesem Alter schon derart viel Hang zu Selbstironie wie der "Die Tribute von Panem"-Star. Eine Kehrseite der Medaille gibt es für die erfolgsverwöhnte "Oscar"-Preisträgerin dennoch. Jennifer hat nie vergessen, dass vor rund zwei Jahren nach einem Hackerangriff Nackt-Fotos von ihr die Runde machten.

Die Vorstellung, dass völlig fremde Menschen die pikanten Bilder ansehen, sei für die "Joy"-Heldin nach wie vor bedrückend. Der britische "Mirror" zitiert Jennifer Lawrence: "Es ist mein Körper. Ich kann Ihnen das Gefühl gar nicht richtig beschreiben, das eine lange Zeit brauchte, bis es endlich so gut wie weg war." Damals sei es ein ständiger Gedanke gewesen: "Die Frage in jedem Moment und überall, wer gerade meinen Körper austauscht, wer ein Bild meines Körpers auf seinem Handy hat, wer gerade beim Barbecue ist und sie anschaut." Es sei damals eine harte innere Belastung gewesen: "Es war ein unerschütterliches, dauerndes und schreckliches Gefühl. Nachdem es ein bisschen abgeklungen war, hat es mich wahnsinnig wütend gemacht."

Noch heute irritiere Jennifer Lawrence der Gedanke an die Nackt-Pics oder bringe sie in Rage. Für die "Joy"-Schauspielerin seien die damals Verantwortlichen nichts als Abschaum: "Hacker sind Hacker. Und Hacker sind widerliche, abstoßende Perverse." Klingt, als ob besser keiner dieser Kriminellen je in die Hände von Katniss Everdeen fallen sollte.