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In der Gruppe G der "WM 2014" gingen viele davon aus, dass sich Deutschland und Portugal für das Achtelfinale qualifizieren würden. USA hingegen räumten Experten nur wenige Chancen ein. Vor allem Jürgen Klinsmann (49) sprachen Kritiker den nötigen Siegeswillen ab, weil er bereits im Vorfeld der "WM 2014" in einem Interview mit der "Los Angeles Times" öffentlich aussprach, nicht an einen Titelgewinn zu glauben. Für das patriotische Amerika Grund genug, dem Coach des eigenen Landes den Rücken zu kehren. Doch spätestens, nachdem die US-Kicker als Gruppenzweite in die KO-Runde einzogen, steht die ganze Nation wieder hinter Jürgen Klinsmann.

Für den Rest der "WM 2014" erhofft sich der deutsche Ex-Nationalstürmer, dass noch viele weitere Fans die Reise in den Süden antreten werden, um das eigene Team live im Stadion anzufeuern. Mit einem am gestrigen Tag geposteten Twitter-Foto, auf dem die sengende Sonne auf eine romantische Seitenstraße scheint, will Jürgen Klinsmann den Anhänger Brasilien schon mal schmackhaft machen: "Wir müssen Belgien morgen schlagen, damit noch mehr US-Fans hier runter kommen können", schreibt Jürgen Klinsmann zum Schnappschuss. Die Botschaft kommt gut an: Das Bild wird gleich tausendfach retweetet und favorisiert.

Auf lautstarken Support müssen Jürgen Klinsmann und sein Team bei der Achtelfinalbegegnung gegen Belgien auch hoffen. Die roten Teufel konnten ihrer Rolle als Geheimfavorit bei "WM 2014" bisher gerecht werden. Was sich Klinis US-Boys einfallen lassen werden, um das Abwehrbollwerk der Belgier zu knacken, wird sich heute Abend ab 22:00 Uhr zeigen. Dann, wenn das letzte Achtelfinalspiel der " WM 2014 " in der Arena Fonte Nova im brasilianischen Salvador angepfiffen wird.