- Bildquelle: dpa © dpa

Ende letzten Jahres kam eine Diskussion über Sexismus in Hollywood auf, die – wenn es nach "Jurassic World" -Hottie Chris Pratt (35) geht – offenbar noch nicht zu Ende geführt ist. Angeblich würden Stars wie Jennifer Lawrence (24) in Sachen Gehalt deutlich benachteiligt. Als Vergleich wurde eine Gehaltsskala aus einer geleakten Mail des "Sony"-Konzerns herangezogen. Jen kam trotz erfolgreicher Streifen wie "American Hustle" bloß auf eine Sieben, während ihre Co-Stars Christian Bale (41), Jeremy Renner (44) und Bradley Cooper (40) mit einer dicken Neun eingestuft wurden.

In gewohnt lustiger Manier greift Chris Pratt das Thema Sexismus im Interview mit "Yahoo U.K." auf und meint, dass Gleichberechtigung ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung sei. So sollten Männer genauso zu Objekten degradiert werden, wie Frauen. Natürlich meint der Schauspieler das nur als witzigen Seitenhieb auf die Branche. Doch das Thema liegt ihm trotz Witzeleien am Herzen. Deshalb ist er bestimmt froh, dass Jennifer Lawrence mit dem gemeinsamen Film "Passengers" endlich auf der Gehaltsliste ganz nach oben gerutscht ist. Die Blondine soll laut "The Hollywood Reporter" rund zwei Millionen mehr verdienen als ihr Kollege. Dazu käme eine Gewinnbeteiligung von dreißig Prozent. Die bekommt der "Jurassic World"-Mime allem Anschein nach nicht.

Zum Thema Sexismus und Objektifizierung hat Chris Pratt noch etwas zu sagen. Er habe seine Rolle in "Jurassic World" nur bekommen, weil er sich den Speck wegtrainiert und nun ein strammes Sixpack vorzuweisen habe. Mit ironischem Unterton gibt er zu Protokoll: "Ich finde es fürchterlich, dass für eine so lange Zeit nur Frauen zu Objekten gemacht wurden. Ich denke, wir sind alle für Gleichberechtigung." Was Jennifer Lawrence von der Ansprache ihres neuen Kollegen hält, behielt sie bislang für sich.