- Bildquelle: Facebook/Kay One © Facebook/Kay One

"Ich hab den Song nicht für die Fans gemacht, auch nicht für das ganze Rap-Publikum, ich hab' den Song für mich gemacht″, erklärt Kay One (30) im Interview mit der "Bravo". Mit billiger PR habe "Tag des jüngsten Gerichts" überhaupt nichts zu tun, schließlich habe er kein Album in den Startlöchern, das es zu promoten gilt, betont Kay One. Den Disstrack habe sich Bushido (36) einfach verdient. "Ich hab' den Song gemacht, weil es auf meiner To-do-Liste ganz oben war. Weil der Typ einfach übertrieben hat." Auf eine Aktion folge eben eine Reaktion.

Dass er in "Tag des jüngsten Gerichts" zu weit gehen könnte, kommt Kay One nicht in den Sinn – im Gegenteil. "Ich hab' gar kein schlechtes Gewissen. Ich freue mich, dass er auch endlich mal seinen Senf abbekommt", so Kenneth Glöckler. Ob Bushido nun erneut zurückdissen werde, wisse er noch nicht. Er wolle den "Kindergarten" aber nicht ewig weiterführen. "Rap-technisch zerstöre ich ihn einfach und das hat jetzt auch jeder gehört", meint Kay One.

Sein Disstrack "Tag des jüngsten Gerichts" hatte neben der Abrechnung mit Bushido noch einen weiteren Effekt für den Rapper. Viele neue Fans hätten ihn erst als "DSDS"-Juror und über seine Datingshow "Prinzessin gesucht" kennengelernt und wohl nicht gedacht, dass er tatsächlich rappen kann. "Die haben jetzt nicht gedacht, dass der Typ noch mal so auf die Kacke hauen wird. Ich glaube, es sind einfach auch sehr viele krass überrascht momentan", vermutet Kay One. Er sei allerdings nie zu weit gegangen. "Ich hab' ein bisschen übertrieben, das kann sein, aber ich habe gewisse Grenzen nicht überschritten, so wie seine Mutter beleidigen oder Vater beleidigen, das macht man nicht. Aber alles andere habe ich angegriffen, tut mir auch nicht leid. Was er gesagt hat, war schlimmer in meinen Augen."

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