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"Bei 'DSDS' war ich schon so in einer Rolle drin. Ich habe den Bad Boy gespielt, weil ich Lust hatte, die Leute da draußen zu ärgern und zu provozieren", erklärte Kay One (30) im Interview mit dem "OK! Magazin". Als Juror bei "Deutschland sucht den Superstar" ging es ihm angeblich nicht primär darum, das größte Talent des Landes zu finden. Sondern eher darum, bei den jugendlichen Fans beliebt zu bleiben. Dafür habe er auch schon so manche Kandidatin durchgewinkt, die mehr mit weiblichen Reizen als mit einer guten Stimme überzeugen konnte.

"Ich weiß doch, was passiert, wenn man eine wie Tanja Tischewitsch einfach weiter lässt, obwohl die nicht singen kann, bloß weil die mit den Titten gewackelt hat beim Casting", so Kay One weiter im Interview. "Ich weiß ganz genau, dass die 16- oder 18-jährigen Jungs sagen werden: 'Boah, Kay ist der Beste.'" Auf Provokation und Aufmerksamkeit war der 30-Jährige offensichtlich auch bei seiner eigenen Kuppelshow "Prinzessin gesucht" aus, wie er darüber hinaus im Interview auspackt.

"Jetzt mal ganz ehrlich, wenn die Scheinwerfer alle auf dich gerichtet sind und von dir verlangt wird, dass du eine Frau ernsthaft vor so vielen Kameras kennenlernst, geht das einfach nicht. Das ist Schwachsinn." Immerhin: "Ich habe mir Mühe gegeben, mich nicht zu verstellen." Auf seinen Humor bezogen habe Kay One sich in der Show so gegeben, wie er wirklich ist. Die Fans bekamen den wahrhaftigen Kenneth Glöckler dennoch nie zu sehen. "Ich war genauso bescheuert, wie ich es privat auch bin, aber trotzdem irgendwie anders." Wie Kay One tatsächlich leibt und lebt, dürften demnach nur seine engsten Freunde wissen.