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Bei der riesigen Fan-Party in Berlin musste sich Kevin Großkreutz (25) von seinen Mannschaftskollegen einige kleine Sticheleien gefallen lassen. Vor Fans und laufenden Fernsehkameras bat Julian Draxler (20) um Ruhe und stimmte dann überraschend "Großkreutz, rück den Döner raus" an, während die anderen Kicker dazu auf und ab sprangen.

Kevin Großkreutz nahm den Scherz mit Humor und konnte über sich selbst lachen. Der Weltmeister-Titel dürfte den Dortmunder vorerst milde stimmen, auch wenn er während der "WM 2014" nicht selbst zum Einsatz kam. Schon Bastian Schweinsteiger hatte sich einen Scherz auf Kosten seines Teamkollegen erlaubt. Via Twitter bedankte er sich nach der "WM 2014" bei seinen Jungs "für eine tolle Zeit ohne Eskapaden. Vor allem Dir, Kevin!"

Anfang Mai war der "WM 2014"-Star beschuldigt worden, er habe einem Mann einen Döner ins Gesicht geworfen. Kevin Großkreutz hielt dagegen, sein Widersacher habe ihn beleidigt, den Döner habe er daraufhin lediglich auf den Boden geworfen. Für den Zwischenfall kassierte der DFB-Kicker eine Anzeige. Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen im Döner-Fall allerdings wieder eingestellt. Für mindestens ebenso viele Schlagzeilen sorgte Ende Mai ein zweiter Skandal. Nach dem verlorenen DFB-Pokalspiel gegen den FC Bayern München erleichterte sich Kevin Großkreutz in der Lobby eines Berliner Hotels. Für die Pinkel-Affäre entschuldigte sich der Kicker, der an dem Abend offenbar einen über den Durst getrunken hatte, im Gespräch mit der "Bild". "Ich war total frustriert nach dem Spiel, wir hatten uns so viel vorgenommen, wollten unbedingt den Pott holen. Ich hatte einen Blackout, es tut mir leid", so der kleinlaute Spieler vor der " WM 2014 ".