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Kevin-Prince Boateng (27) und Sulley Muntari (29) ganz harmonisch Arm in Arm. "Freunde fürs Leben... #dontbelievethehype", kommentierte Kevin-Prince Boateng schlicht ein Foto der zwei auf seinem Twitter-Account. Nach ihrem Rauswurf aus der "WM 2014" sehen sich die beiden Kumpel offenbar weiterhin völlig im Recht.

In ihren Augen sei Trainer Kwesi Appiah (53) also im Unrecht. Bei einem Training am Mittwoch war es zu dem Zwischenfall gekommen, der für die beiden Mittelfeldspieler im Nachhinein das "WM 2014"-Aus bedeutete. "Sulley Muntari und ich haben nach einem Zweikampf gescherzt", erklärte Kevin-Prince Boateng  der "Sport Bild" und bestätigte, dass er nun nicht mehr Teil des Teams sei. Wegen der Albereien habe Kwesi Appiah das Training unterbrochen und beide Spieler in die Kabine geschickt. Am nächsten Tag habe Kevin-Prince Boateng das Gespräch gesucht. "Ich fragte ihn, was er gegen mich habe. Daraufhin fing er an, mich anzuschreien. Er beleidigte mich auch. Es fielen Wörter wie: 'Fuck off'", so seine Version der Geschichte. Seinen Rauswurf aus dem Team akzeptiere er aber voll und ganz. "Nur sollte keiner glauben, dass ich den Trainer beleidigt hätte oder mir etwas zu Schulden kommen ließ." In einer offiziellen Erklärung hieß es dagegen, Kevin-Prince Boateng habe seinen Trainer "vulgär beschimpft und keine Reue gezeigt." Mit seinem Twitter-Post fordert der Schalker seine Fans nun offenbar erneut auf, nicht zu glauben, was über ihn verbreitet wird und nimmt auch seinen Kumpel Sulley Muntari in Schutz.

Der 29-Jährige sei angeblich bei einer Sitzung gegen Verbandsfunktionär Moses Armah handgreiflich geworden. "Er hat ihn geschlagen, ein Laptop kaputt gemacht und ein Handy an die Wand geschmissen. Daraufhin wurde er suspendiert", sagte ZDF-Experte Lutz Pfannenstiel im Interview mit seinem Heimsender.

Für Ghana hat sich die " WM 2014 " mit der Niederlage gegen Portugal ohnehin erledigt. So dürfte sich in den nächsten Tagen neben Kevin-Prince Boateng und Sulley Muntari auch der Rest des Teams auf den Heimweg machen.