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Kollegah (30), Farid Bang (28) und Separate sind die drei Protagonisten des neuesten Rap-Dramas, dass derzeit kein Happy End zu finden scheint. Aber erstmal der Reihe nach. Begonnen hat der Beef mit Separates Anschuldigung, Kollegah würde seinen echten Namen verschweigen, weil dieser seinem Ruf als harten Gangsta-Rapper schaden könnte. Mit einem Diss-Video versuchte Separate seinen Rap-Kontrahenten als "Lügenbaron" zu überführen.

Nun schaltet sich Farid Bang in die Fehde ein. Auf Facebook spornt er seinen Freund Kollegah an, einen Nachfolger zu "Ein guter Tag zum Sterben" – ein Diss-Track aus dem Jahr 2007, in dem der 30-Jährige ordentlich gegen Separate austeilte – aufzunehmen. "Der erste Song, den ich von Kollegah gehört habe, war 'Ein guter Tag zum Sterben' und er war einer meiner Lieblingssongs. Ich wünsche mir noch mal so einen Song von ihm, deswegen, lieber Separate, stichel weiter so rum, machst du gut", so Farid Bangs klare Worte.

Kollegah selbst, der bürgerlich auf den Namen Felix Blume hört, scheint über den Anschuldigungen stehen zu können. Ob er sich zu einem Diss-Track gegen Separate hinreißen lässt, ist daher eher fraglich. Erst kürzlich veröffentlichte der passionierte Sonnenbrillen-Träger auf Facebook ein angebliches Schreiben von Separates Anwalt, in dem Kollegah ein falscher "Umgangston" in "Ein guter Tag zum Sterben" vorgeworfen wird. Den vermeintlichen Brief ließ Blume natürlich nicht unkommentiert: "Warum beschäftigst du dich so intensiv mit meinen Vornamen, für dich heiße ich sowieso nur "Der der dein Leben gefickt hat." Sieht so aus, als würde Kollegah seinen Herausforderer nicht wirklich ernst nehmen können.