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Für Leonardo DiCaprio (39) ist der Umweltschutz eine Herzensangelegenheit – zumindest solange es nicht um die eigenen Fortbewegungsmittel geht. Unter anderem verweist das Nachrichtenportal "The Daily Caller" darauf, dass der Star aus "The Wolf of Wall Street" im Sommer mit 20 Freunden per Monster-Jacht eines arabischen Multi-Milliardärs zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien gelangte. Dass vor allem Schiffe dieser Größenordnung für den größten Emissionsausstoß unter allen Fahrzeugen weltweit sorgen, dürfte eigentlich auch Leonardo DiCaprio wissen. Er erhebt immerhin bereits seit der Gründung seiner Umweltstiftung im Jahr 1998 seine Stimme gegen die globale Erwärmung. Alles nur eine PR-Masche?

In jedem Fall lässt sich sagen, dass der Jacht-Ausflug kein bloßer Ausrutscher war. Denn Gerüchten zufolge soll Leonardo DiCaprio zum Protestmarsch am Sonntag in New York, wo für ein stärkeres Bewusstsein für Klimaschutz demonstriert wurde, in einem Privatjet angereist sein. Ist sich Leo dieses Widerspruchs überhaupt bewusst? Oder will er seinen Anhänger des Images wegen bloß vorgaukeln, sich für Umweltschutz zu interessieren? Jüngst sprach der Schauspieler in einem offiziellen Statement auf der Internetpräsenz der Vereinten Nationen davon, dass der Umweltschutz "eine moralische Verpflichtung" und daher die "Zeit zum Handeln" gekommen sei. Genau das wirkt angesichts der aufkommenden Zweifeln an DiCaprios Authentizität nun wie Phrasendrescherei.

Kaum weniger interessant wäre die Frage, mit welchen Gefährt die anderen Stars bei der genannten Demo aufschlugen. Neben Leonardo DiCaprio marschierten unter anderem Promis mit wie der frühere US-Vizepräsident Al Gore (66), Edward Norton (45) sowie Sting (62), um für mehr Umweltschutz zu demonstrieren.