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"Ich bin so glücklich für dich, Michael: endlich bist du wieder zu Hause. Zentimeter für Zentimeter wirst du dieses Ding gewinnen", so Lukas Podolski (29) auf dem Kurznachrichtenportal, der den Post mit den Hashtags "Schumi", "ichglaube", "SchrittfürSchritt" und "Kampf" versah. Die aufmunternden Worte dürfte nicht nur die Familie von Michael Schumacher (45) wohlwollend zur Kenntnis genommen haben. Auch bei den Fans des frischgebackenen Weltmeisters kommt der Tweet gut an.

"Er hat noch einen harten Weg vor sich, aber wir wünschen Michael Schumacher alles Gute", schließt sich ein User den Genesungswünschen von Lukas Podolski an. "Das sind wirklich sehr gute Nachrichten! Ich hoffe, dass es ihm bald besser geht", zeigt sich ein anderer Anhänger mitfühlend. Es ist nicht das erste Mal, dass der FC Arsenal-Kicker seine Anteilnahme am Gesundheitszustand von Michael Schumacher über die sozialen Netzwerke kundtut.

Bereits als der ehemalige Rennprofi im Juni nach fast 170 Tagen aus dem Koma erwacht war, meldete sich Lukas Podolski auf Facebook zu Wort: "Was für eine gute Nachricht!! Schumi wach! Hab' es gerade gehört und bin einfach glücklich!! Alles Gute für dich und deine Familie mein Freund!" Damals wurde der 45-Jährige von Grenoble in eine Reha-Klinik in die Schweiz gebracht, etwa 30 Kilometer von seinem Wohnort Gland entfernt.

Nun also der nächste Schritt auf dem Weg der Besserung. Dass Michael Schuhmacher wieder nach Hause darf, mache auch Andreas Zieger, Chefarzt der Neurorehabilitation am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg, Hoffnung, wie er im Gespräch mit "FOCUS" erklärte: "Eine bekannte häusliche Umgebung unterstützt häufig die Genesung von Schädelhirntrauma-Patienten." Ebenso optimistisch zeigt sich Gehirnforscher Manfred Spitzner im "Bild"-Interview: "Positive Emotionen spielen bei Gehirnverletzungen, aber auch bei Schlaganfällen, eine große Rolle. Schöne Ereignisse bleiben im Gehirn hängen."