- Bildquelle: dpa © dpa

Die Komödie "Männerhort" basiert auf einem gleichnamigen Theaterstück, das in den letzten Jahren erfolgreich in diversen deutschen Häusern aufgeführt wurde. Auch Christoph Maria Herbst (48) stand bereits für dieses Stück als "Lars" auf der Bühne. Es ist naheliegend, dass er diese Rolle nun auch auf die große Leinwand bringt: "Wenn du eine Rolle so lange gespielt hast – ich glaube ich habe über 200 Vorstellungen davon am Kudamm in Berlin gespielt – und diese Rolle dann Drehbuch-Reife hat, dann möchtest du nicht, dass sie dann jemand anderes spielt. Für mich schloss sich da ein Kreis."

Im Film mimt Christoph Maria Herbst einen Ehemann, der gemeinsam mit seinen Freunden "Eroll" alias Elyas M'Barek (32) und "Helmut", gespielt von Detlev Buck (51) einen sogenannten "Männerhort" im Heizungskeller ihres Wohnblockes gründet, um dort ihrer Männlichkeit zu frönen und den Ehefrauen zu entkommen. Doch was nervt Frauen in Wirklichkeit an dem sympathischen "Stromberg"-Darsteller: "Was die Frauen an mir nervt, das musst du die Frauen fragen." Tatsächlich sei das Schlimmste überhaupt in einer Beziehung, wenn man Probleme schwelen lässt und nicht kommuniziert.

"Irgendwann kommt eins dann zum anderen und dann fliegt dir das ganze Ding um die Ohren. Das Beste ist also, Dinge beim Namen zu nennen. Da kommt es natürlich auf gutes Timing drauf an", so "Männerhort"-Star Christoph Maria Herbst, der diesen Rat im Film nicht ganz zu beherzigen scheint. "Der 'Lars' kann es eben nicht, deswegen fliegt ihm die ganze Geschichte am Ende um die Ohren", erzählt der Schauspieler weiter. Was genau er damit meint, zeigt sich erst ab 2. Oktober, wenn die Komödie in den Kinos anlaufen wird.