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Mit Filmen wie "Meine Frau, unsere Kinder und ich" oder als sexy Heldin in der Serie "Dark Angel" hat Jessica Alba (34) mittlerweile als Schauspielerin einiges erreicht. Doch das verblasst fast ein wenig, wirft man einen Blick auf die geschäftliche Karriere des Hollywoodstars. In schwindelerregend kurzer Zeit hat es Alba als Teilhaberin der "Honest Company" laut "Forbes" auf eine Vermögen von 200 Millionen US-Dollar gebracht. Das 2012 gegründete Unternehmen wird heute auf eine Milliarde Dollar geschätzt. Die Geschäftspartner der Schauspielerin heißen Chris Gavigan, Brian Lee und Sean Kane. Alba soll 15 bis 20 Prozent der Firmenanteile halten.

Bei einer Ausgabe von "Forbes" mit dem Titel "Amerikas reichsten Self-Made-Frauen" schaffte es Jessica Alba nun auf das Cover. In der von den Wirtschaftsspezialisten errechneten Liste wäre die "Meine Frau, unsere Kinder und ich"-Schauspielerin mit weiteren 50 Millionen US-Dollar sogar unter den Top-50 gelandet. Platz 49 teilen sich mit 250 Millionen US-Dollar zwei alte Bekannte: Popstar Beyonce (33) und TV-Legende "Judge Judy" Judith Sheindlin (72). Die "Honest Company" bietet eine Kollektion giftfreier Haushaltswaren, Windeln und Körperpflegeprodukte, die vor allem an Mütter und ihre Babys gerichtet ist.

Die zweifache Mutter Jessica Alba hatte die Idee für das Unternehmen 2008, als sie selbst das erste Mal schwanger war. Ein Waschgang mit Windeln, die sie zur Geburt ihrer Tochter geschenkt bekommen hatte, endete im Fiasko: Das Markenprodukt selbst und das Waschmittel verursachten einen furchterregenden Hautausschlag. Der "Meine Frau, unsere Kinder und ich"-Star machte sich auf die Suche nach besseren, natürlicheren Produkten und begann zudem, eigenhändig zuhause mit verschiedenen Stoffen und Mitteln zu experimentieren.

"Ich hatte das Gefühl, dass meine Bedürfnisse als moderner Mensch nicht befriedigt worden waren. Ich liebe wie alle anderen schönes Design. Aber es sollte erschwinglich und vor allem gesundheitlich sicher sein", so die Unternehmerin laut der "Daily Mail". Inzwischen expandiert die Firma längst international: Dieser Tage ist Alba unterwegs in Seoul, um Südkorea als neuen Absatzmarkt zu erschließen.