- Bildquelle: dpa © dpa

Die " MTV VMAs 2015 " stehen ganz im Zeichen von Miley Cyrus (22). Miley promotet das Event seit Wochen leicht bekleidet. Wenn es dann am 30. August so weit ist, wird sie es sein, die durch die Show führt. Dem "Parents Television Counsil" ist das überhaupt nicht recht. Der Organisation für kinderfreundliches Fernsehen ist ihr Auftritt bei den "MTV Video Music Awards" im Jahr 2013 noch allzu gut in Erinnerung. In einem winzigen fleischfarbenen Latex-Outfit rieb sich Miley Cyrus damals an ihrem Duettpartner, dem 16 Jahre älteren Robin Thicke (38) und stellte allerlei Zweideutigkeiten mit einem riesigen Schaumstoff-Finger an. Damals war sie mit ihrem Medley lediglich als Show-Act gebucht – nicht auszudenken, was geschieht, wenn sie bei den "MTV VMAs 2015" gleich durch den ganzen Abend führt.

Das "Parents Television Council" hat sich nun mit einem Schreiben an gut zwei Dutzend Firmen gewandt, die als Werbende potenziell Einfluss auf die Ausstrahlung nehmen könnten. Die Organisation weist die Unternehmen darauf hin, dass ihre Werbung weniger effektiv sei, wenn sie zwischen sexuellen und gewalttätigen Inhalten gesendet werde. Die Awardshows des Musiksenders seien "bekannt für sorgsam abgestimmte Kontroversen und Schockeffekte, obwohl die Sendung an leicht zu beeindruckende, junge Zuschauer vermarktet wird", zitiert "The Hollywood Reporter" aus dem Schreiben. Die Unternehmen sollten es sich zwei Mal überlegen, ob sie ihre Produkte während einer solchen Sendung anpreisen wollen.

Dass die Sendung freizügig wird, daran hat die Elternvereinigung keine Zweifel. "MTV scheint mit der Wahl von Miley Cyrus Kontroversen bei den diesjährigen 'VMAs' herauszufordern", heißt es, bevor die Verfasser an den Skandalauftritt im Jahr 2013 erinnern, bei dem "sie sich vorbeugte und am Becken von Robin Thicke rieb und vortäuschte, mit einem gigantischen Schaumstofffinger zu masturbieren."