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Natürlich hat diese Einschätzung weniger damit zu tun, dass der Regisseur des Films Alejandro González Iñárritu (51) heißt. Wie der "Oscars 2015"-Nominierte im Gespräch mit "Collider" betont, sei der Mexikaner viel eher der Grund gewesen, dass er unbedingt einstiegen wollte. "Ich machte gerade einen Film und meine Agentin rief an. Sie erklärte, worum es ging, und sagte: 'Sie wollen nicht genau mitteilen, worum genau sich der Film dreht'", erinnert sich Michael Keaton. "Also flog ich zurück für einen Tag, um Alejandro zu treffen. Jeder Schauspieler mit Herz würde gerne mit einem wie ihm zusammenarbeiten. Ich hatte einige seiner Filme gesehen und bin ein riesiger Fan."

Als der "Oscar 2015"-Star schließlich dort ankam, war von dem Regisseur persönlich auch nicht viel mehr zu erfahren. "Ja, ich hatte dieses Gespräch, aber er konnte mir auch nicht groß erklären, welche Art Film er machen wollte. Er versuchte es, aber … naja", so Michael Keaton weiter. "Aber es wäre für mich so unendlich schwer gewesen, nein zu sagen. Ich wollte unbedingt dabei sein – ganz egal, was er zu mir auch gesagt hätte." Insofern stehe für den Mimen heute noch fest: "Es war ehrlich gesagt ein riskanter Gig. Und das für uns alle – aber ich blicke nie zurück."

Weshalb auch, wo sich der Film inzwischen zu einem der Top-Anwärter auf mehrere Awards bei den "Oscars 2015" gemausert hat? "Für mich ist Mut die wichtigste Sache. Du musst einfach Eier haben. Hast du keine, solltest du dir einen anderen Job suchen", betont Michael Keaton. Möge ihm diese furchtlose Einstellung einen "Oscar" als bester Hauptdarsteller einbringen – kaum jemand hätte etwas dagegen.