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Mit "Birdman oder (Die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)" ist Michael Keaton (63) ein grandioses Comeback gelungen. Entsprechend entspannt flanierte er bei den "Oscars 2015" über den roten Teppich vor dem "Dolby Theatre". "Ich bin ziemlich relaxed", bestätigte er Steven Gätjen (42) im Red-Carpet-Interview für ProSieben. Und warum so locker? "Ich hab ziemlich viel getrunken", erklärte Michael Keaton zunächst ernst, beeilte sich dann aber klarzustellen, dass er nur einen Scherz gemacht hat.

So viel trinken wie die Deutschen könne der "Birdman"-Star ohnehin nicht. "Die Deutschen sind tough. Ich kann mit ihnen nicht mithalten", meinte er. Ganz ohne Aufregung scheint es bei den "Oscars 2015" doch nicht zu gehen. Wann er zum letzten Mal zu Besuch in Deutschland war, wusste Michael Keaton dann nämlich nicht mehr so genau. "Ich bin dort kurz gelandet auf dem Weg nach London aber davor war ich glaub ich in München und ich kann mich nicht mehr erinnern wofür, ich weiß es nicht mehr, es ist lange her."

Was Michael Keaton dagegen genau weiß, ist warum er für "Birdman" sofort Feuer und Flamme war – und das trotz eines ziemlich verrückten Drehbuches. "Ich habe die Arbeit des Regisseurs gesehen, deswegen war ich schnell überzeugt. Ich meine es wäre schrecklich für mich gewesen, nein zu sagen, weil ich die Filme von diesem Typen liebe." Obwohl die Dreharbeiten anstrengend waren, wäre die Zeit am Set großartig gewesen. "Es hat viel Spaß gemacht. Ich mein die Leute reden immer über die harte Arbeit aber harte Arbeit macht mir ziemlich oft Spaß. Es hat Spaß gemacht, zu sehen, ob wir das hinkriegen können." Spätestens mit dem Sieg bei den "Oscars 2015" ist klar, dass die Entscheidung für "Birdman" goldrichtig war. Der Streifen mit Michael Keaton räumte gleich vier der begehrten "Academy Awards" ab – darunter in der Königsklasse "Bester Film".

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