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Es war das Thema vor den "Oscars 2016": Bekommt Leonardo DiCaprio (41) nun endlich den begehrten Goldjungen oder schon wieder nicht? Und siehe da: Die Academy hatte nach all den Jahren offenbar ein Einsehen und belohnte den Schauspieler jetzt für seine beeindruckende Leistung in Alejandro González Iñárritus "The Revenant" mit dem Award für den besten Hauptdarsteller.

Der Oscar-Fluch des Hollywoodstars scheint also zu guter Letzt doch noch gebrochen. Kein Wunder, dass die Freude bei Leonardo DiCaprio da groß war. Mit einem glücklichen Lächeln nahm er die "Oscars 2016"-Statuette aus den Händen von Julianne Moore (55) entgegen, vergaß aber nicht, gleich auch noch all den anderen Nominierten zu ihren tollen Performances zu gratulieren. Sowohl Bryan Cranston (59) als auch Matt Damon (45), Michael Fassbender (38) und Eddie Redmayne (34) hätten den Preis seiner Ansicht nach also anscheinend mindestens ebenso verdient gehabt.

Gerade Letzterer sah das aber durchaus anders. Eddie Redmayne hatte schon im Vorfeld der Verleihung erklärt, dass er glaube, dass Leonardo DiCaprio nun endlich an der Reihe sei. Und er sollte recht behalten. Gab sich der Frauenschwarm auf dem roten Teppich noch ganz bescheiden mit der Aussage, er fühle sich gesegnet, Filme wie "The Revenant" drehen zu dürfen, merkte man dies auch seiner Dankesrede an.

So zeigte sich Leonardo DiCaprio mehr als froh über die Gelegenheit, mit Tom Hardy (38) und Regisseur Alejandro González Iñárritu (52) arbeiten zu dürfen. Seine einstigen Mentoren wie Martin Scorsese (73) oder auch seine Mutter kamen ebenfalls nicht zu kurz. Ganz besonders lag dem "Oscars 2016"-Gewinner allerdings ein weiteres Thema am Herzen: In einem eindringlichen Appell mahnte er, den Klimawandel nicht zu leugnen, sondern ihn aktiv zu bekämpfen.

"The Revenant" sei ein Film über das Verhältnis zwischen Mann und Natur, eine Natur, die es für alle Menschen zu bewahren gelte. Niemand dürfe den Planeten Erde als selbstverständlich erachten, so Leonardo DiCaprio, ebensowenig, wie er seinen "Academy Award" als selbstverständlich hinnehme.