- Bildquelle: dpa © dpa

Mit einem Privatjet landete Queen Elizabeth II (89) zusammen mit ihrem Gatten Prinz Philip (94) gestern am späten Nachmittag in Berlin. Mit 21 Salutschüssen wurde das britische Königspaar von einigen Mitgliedern der Bundesregierung empfangen. Wie die Klatschexperten des "Hello!"-Magazins erfahren haben, müssen für diese Kosten die britischen Bürger tief in die Tasche greifen. Sie seien es, die die Ausflüge der Royals finanzieren – 56 Pfund jährlich, knapp 79 Euro, müssten die Briten pro Kopf zahlen.

Zwischen 2014 und 2015 habe die Royal-Familie rund um Queen Elizabeth II Ausgaben in Höhe von 35,7 Millionen Pfund gehabt – stolze 50 Millionen Euro. Dennoch sind sich Finanzexperten einig, dass die Adelsfamilie einen "ausgezeichneten Wert für das Geld" haben. Sie hätten hart daran gearbeitet, die Kosten niedrig zu halten. Aber: Allein in den vergangenen Monaten haben die königliche Leibgarde und über 196 Veranstaltungen angebliche erhebliche Ausgaben verursacht – nun kommen weitere Kosten für die Berlin-Reise hinzu.

Abseits aller Ausgaben: In der Hauptstadt haben Queen Elizabeth II und Prinz Philip ein straffes Programm vor sich: Neben einem Treffen mit Angela Merkel (60) steht auch ein Besuch im Schloss Bellevue an, wo sie den Bundespräsidenten Joachim Gauck (75) treffen. Von Berlin aus geht esin das KZ von Bergen-Belsen, wo Anne Frank ums Leben kam. Für das britische Staatsoberhaupt sei es der erste Besuch in einem Konzentrationslager.

Neben dem Aufenthalt in Berlin und der Kurzreise durch Deutschland sorgten Queen Elizabeth II, Kate Middleton (33) und Co. erst kürzlich für weitere Ausgaben, die das Volk zu tragen hatte. Für die Parade "Trooping the Colour" scheute die Königsfamilie erneut keine Kosten und Mühen – mit Kutsche und Pferd reisten die Adelsmitglieder an, anschließend folgten Salutschüsse und eine Flugshow der "Royal Air Force".