- Bildquelle: dpa © dpa

In Musicalfilmen wie "Rock of Ages" sieht man Tom Cruise (53) nur ab und an. In den meisten Fällen ist er in actiongeladenen Blockbustern zu sehen, in denen so richtig die Post abgeht. Spektakuläre Stunts wie in "Mission Impossible" gehören für den Hollywoodstar mittlerweile zum Alltag. Der Schauspieler kann gar nicht genug bekommen, sich bei rasanten Verfolgungsjagden zu verausgaben oder in schwindelerregender Höhe an einer Felswand herum zu klettern.

Doch vor einigen Jahren wäre der Adrenalinjunkie fast bei einem tragischen Ereignis ums Leben gekommen. Tom Cruise hatte im Jahr 2003 gehofft, im Columbia Space Shuttle mitfliegen zu dürfen. Damit er sich im Weltall zurechtfindet, nahm der "Rock of Ages"-Mime sogar heimlich Astronautentraining bei der NASA – er meinte es also wirklich ernst. "Tom wollte ein Astronaut sein, er fliegt seinen eigenen GulfStream IV Jet und er ist als Pilot qualifiziert", berichtet Filmregisseurin Toni Myers der "The Sun". Zusammen mit Tom Cruise arbeitete sie an einer Weltraumdokumentation. "Er war sehr begeistert, bei 'Space Station 3D' mitzuwirken, aber der Deal war, dass er auch in einem Space Shuttle fliegen wollte", erklärt Toni Myers weiter.

Aber zum großen Glück von Tom Cruise, war er nicht an Bord des Columbia Space Shuttle. Beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre explodierte das Raumschiff. Alle sieben Crewmitglieder kamen dabei ums Leben. Eine fürchterliche Tragödie, die den Menschen sicher noch lange im Geständnis bleiben wird.

Trotz dieser Erfahrung hat sich der 53-Jährige nicht davon abhalten lassen, weiterhin in aufwendigen Produktionen mitzuwirken, die unzählige Special Effects und gefährliche Stunts beinhalten. So war er unter anderem in "Collateral", "Knight and Day" und "Oblivion" zu sehen. 2015 mimte er wieder seine berühmteste Rolle Ethan Hunt in "Mission: Impossible – Rogue Nation" und auch der sechste Teil der Filmreihe wurde bereits angekündigt. Außerdem steht Tom Cruise aktuell für "The Mummy" vor der Kamera. Im Lebenslauf des Weltstars bleiben Produktionen wie "Rock of Ages" auch zukünftig eine Seltenheit.