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Seit Kurzem gibt es in Russland ein neues Gesetz, das sich gegen Homosexuelle richtet. Demnach ist es nicht gestattet, vor Minderjährigen über Homosexualität zu sprechen. Weil ein Aktivist der "Change.org"-Initiative Selena Gomez (20) darum bat, bei ihren Konzerten in Russland für die Rechte der Schwulen und Lesben einzutreten, wurde der Sängerin die Einreise verweigert. Im Gespräch mit "E! News" meint der betreffende Menschenrechtler John Beck: "Dieses Einreiseverbot der russischen Regierung für Selena Gomez zeigt, dass die Politiker sehr sensibilisiert und auf der Hut sind."

Weiter heißt es: "Die Kritik an dem Gesetz und der Widerstand auf der ganzen Welt ist sehr stark. Sie haben Angst, dass jemand wie Selena Gomez kommt und ihre Plattform dafür nutzt, sich für die Rechte von Homosexuellen starkzumachen." Deshalb wolle die russische Regierung der Amerikanerin eine solche Plattform auf ihren Konzerten nicht geben.

Bereits vor Selena Gomez setzten sich Lady Gaga (27) und Madonna (55) über das diskriminierende Gesetz hinweg. Bei ihren Konzerten schickten sie Botschaften an ihre homosexuellen Fans und demonstrierten so gegen die Schwulenfeindlichkeit im Land. Madonna musste sich dafür sogar vor Gericht verantworten.