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Offenbar hat Benedict Cumberbatch (38) nicht nur Interesse daran, Helden wie in "Sherlock" zu verkörpern. Aktuell sieht es eher so aus, als mache ihm die Rolle des Schurken viel mehr Spaß. Bereits in "Der Hobbit" lieht er seine eindringliche Stimme dem Drachen "Smaug" und versetzt ganze Landstriche in Angst und Schrecken. In der Neuauflage des "Dschungelbuchs" wird aus dem Briten ebenfalls ein echtes Monster. Hier soll Cumberbatch den menschenfressenden Tiger "Shere Khan" einsprechen. "Warner Bros." nimmt sich zusammen mit Andy Serkis (50) dem Stoff an und betitelt das Werk "Jungle Book: Origins".

Serkins und Benedict Cumberbatch sind keine Unbekannten, sie arbeiteten bereits bei "Der Hobbit" zusammen. Der "Gollum"-Darsteller übte schon bei der Trilogie hinter der Kamera und ist bei "Jungle Book: Origins" als Regisseur verpflichtet worden, wie "The Hollywood Reporter" weiter berichtet. Insgesamt soll der Streifen viel düsterer werden als der bekannte "Disney"-Animationsfilm. Vielleicht macht das den Reiz für den "Sherlock"-Star aus, der sich in der beliebten Serie immer wieder mit äußerst mysteriösen Todesfällen und Verbrechen rumschlagen muss. Als "Shere Khan" darf er nun selbst blutige Taten verüben.

Neben "Sherlock"-Genie Benedict Cumberbatch und Andy Serkis bekommt "Jungle Book: Origins" noch weitere prominente Unterstützung: Drehbuchautor Steven Kloves (54) ließ sich anheuern und wird das Projekt produzieren. Kloves ist unter anderem für seine Skripte zu den "Harry Potter"-Verfilmungen bekannt. Am Drehbuch darf sich dieses Mal aber seine Tochter Callie Kloves versuchen. Doch "Warner Bros." ist nicht das einzige Studio, das die Geschichte um den kleinen "Mowgli" noch einmal aufarbeiten möchte. Konkurrent "Disney" schickt angeblich "Mandela"-Star Idris Elba (41) als Stimme von "Shere Khan" ins Rennen.