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Gerade erst haben in London die Dreharbeiten zu Staffel 4 von "Sherlock" begonnen, da sehen sich Benedict Cumberbatch (38) und Martin Freeman (43) auch schon mit Horden von Fans konfrontiert, die bereits an den bekannten Locations warten. Wenn das Team in der Baker Street drehe, sei es schwer zwischen all den Beobachtern überhaupt zu arbeiten, berichtet Martin Freeman. "Und ich liebe es nicht. Ich liebe es nicht", verriet er der Sonntagsausgabe des "Independent".

Auf die Frage, ob Fans ihm und Benedict Cumberbatch während der Dreharbeiten zu Staffel 4 von "Sherlock" lautstark Dinge zurufen würden, konnte er zwar Entwarnung geben – besser mache es das allerdings nicht. "Nein, das machen sie nicht. Aber wisst ihr ... Puh, es ist, als würde man versuchen bei einer Premierenfeier zu schauspielern. So ist es wirklich ... Ich bin nicht bei den 'Beatles'. Ich habe noch nie so etwas gesehen", versucht er die Ausnahmesituation zu erklären. "Da ist so ein hohes Level an Aufregung, also gibt es jedes Mal Applaus, wenn wir rauskommen."

Nahezu bei jeder Aufforderung des Regisseurs an Benedict Cumberbatch und Martin Freeman, bei jedem "Cut" beginnen die "Sherlock"-Fans zu applaudieren. Der Watson-Darsteller würde die Zuschauer gern wissen lassen, dass die Dreharbeiten kein Rockkonzert seien. Obwohl er oft genervt sei, freue er sich im Grunde über die Fans. "Natürlich willst du freundlich dabei sein. Und ich weiß es offensichtlich sehr zu schätzen, so wie wir alle, die Tatsache, dass die Leute es lieben. Aber trotzdem ... es macht es dir nicht leichter, deinen Job zu erledigen."