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Der "Sherlock"-Star hat genug von den zahlreichen Handys, die er immer wieder im Publikum entdeckt – bei Theateraufführungen ein absolutes No-Go. Am Wochenende machte sich ein wütender Benedict Cumberbatch (39) deshalb nach seiner Performance auf hinter das Theater, um der wartenden Menge ein paar Manieren beizubringen: "Ich möchte euch um einen Gefallen bitten, aber erst einmal möchte ich mich bedanken. Danke, dass ihr heute hier wart, das weiß ich sehr zu schätzen."

Doch dann wurde er ernst: Immer wieder sehe er die roten Lichter im Publikum, wenn Fans des "Sherlock"-Stars ihn auf der Theater-Bühne filmen. "Ich kann euch nicht geben, was ihr wollt: eine Live-Performance, an die ihr euch hoffentlich erinnert, und zwar in euren Köpfen statt auf euren Handys, egal, ob sie nun gut, schlecht oder egal war." Zudem erklärte Benedict Cumberbatch, dass es für einen Schauspieler auf der Bühne sehr demütigend sei, bei seinem Auftritt gefilmt zu werden – eine Meinung, die offenbar auch Kollegen wie James McAvoy (36), Helen Mirren (70) oder Kevin Spacey (56) teilen, die ihren Unmut über solches Verhalten in der Vergangenheit ebenfalls Ausdruck verliehen haben.

Seine kleine Rede nahmen die Fans vor dem Theater natürlich auch auf – diesmal ganz zur Freude des "Sherlock"-Stars, der offenbar hoffte, damit möglichst viele Zuschauer zu erreichen: "Ich nutze kein Social Media, aber ich würde mich sehr freuen, wenn ihr diesen Aufruf bloggt, twittert und per Hashtag teilt ohne Ende."

Für Benedict Cumberbatch war die Performance am Wochenende ohnehin schon nicht leicht. Den berühmten "Sein oder nicht sein"-Monolog des Shakespear-Stücks musste er aufgrund technischer Probleme abbrechen und neu beginnen, als dann auch noch eine Falltür klemmte, äußerte der Frauenschwarm seinen Frust mit dem deutlich hörbaren F-Wort, wie unter anderem "The Sun" berichtete.