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Seit 20 Jahren steht Jessica Alba (33) als Schauspielerin vor der Kamera – und noch immer bereitet ihr das Drehen einen großen Spaß. Denn wie wahrscheinlich auch bei einem großen Teil ihrer Zuschauer, stellt das Medium Film für die schöne Brünette eine temporäre Flucht vor der Realität dar. "Ich mache diesen Job ja nun schon eine ganze Weile. Aber ich genieße es immer noch, vor der Kamera alles rauszulassen, was man im Alltag gar nicht in dieser extremen Form zeigen kann", so die schöne Brünette auf die Frage der "FAZ", welche Beziehung sie zu der extremen Rolle in "Sin City 2 – A Dame to Kill for" haben würde.

Vor allem die Tatsache, dass sie sich im Spiel austoben kann und auf Knopfdruck sich in jede erdenkliche Gefühlslage hineinversetzen könne, würde bei Jessica Alba nie Langeweile aufkommen lassen. "Auf dem Filmset kann ich albern sein, ich kann weinen, wenn es die Rolle hergibt, oder ich spiele die knallharte Frau." Das Verschmelzen mit ihrer Figur "Nancy Callahan" in "Sin City 2 – A Dame to Kill for" hatte für die 33-Jährige sogar einen kathartischen Effekt: "Ich werde eine andere Person, jemand, der nichts mit mir zu tun hat. Wenn ich mich da richtig reinknie und mich fallen lasse, hat es etwas sehr Befreiendes für mich."

Anders als im ersten Teil kommt in " Sin City 2 – A Dame to Kill for " nämlich auch die düstere Seite von "Nancy Callahan" zum Vorschein. "Sie müssen sich einmal vorstellen, ich spiele eine schwer deprimierte Alkoholikerin, deren große Liebe sich umgebracht hat." Im Laufe des Films entwickelt sich die Figur von Jessica Alba zur eiskalten Rächerin – eine Rolle, die die schöne Brünette im wahren Leben nie sein kann. "Spätestens an dieser Stelle verabschiede ich mich dann komplett von der Frau, die ich eigentlich bin."