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Wenn in "Supergirl" demnächst die Heldin alias Melissa Benoist (27) und weitere Figuren auf "The Flash" treffen, kommen zwei Universen zusammen, die eigentlich getrennt voneinander existieren. Für die Fans eine beglückende Aussicht, für die Macher eine Herausforderung, wie Greg Berlanti beim "PaleyFest" erklärte. Er ist als Executive Producer für "The Flash" verantwortlich und stand beim Festival am Stand von "Supergirl" Rede und Antwort. "Wir mussten einen Weg schaffen, um das zu machen. Wir mussten Superman einführen, weil man von ihm und Supergirl gehört hat, erklärte Berlanti. "In der Welt von Arrow und Flash haben sie nicht existiert. Wir haben diese Staffel das Multiverse bei Flash eingeführt, das war unsere Eingangstür."

Dass Melissa Benoist in "Supergirl" als starke Heldin in Erscheinung treten darf, ist für Co-Schöpferin und Executive Producer Ali Adler eine Chance für große Vielfalt, wie sie beim Serienpanel betonte: "Wir freuen uns, so viele Geschichte aus dem 75 Jahre umfassenden erstaunlichen DC-Kanon erzählen zu können." Die ebenfalls anwesende "Supergirl"-Schauspielerin Chyler Leigh (33) erinnerte sich an den Moment, als sie das Angebot für die TV-Serie erhalten hatte: "Ich habe zwei Töchter, und kurz bevor ich den Job angenommen habe, hat mich mein Ehemann angeregt, das Ganze zu prüfen. Ob es für mich und die Kleinen etwas bedeutet."

Die Kollegin von Melissa Benoist weiter: "Wenn ich nicht lauthals Ja gesagt hätte, wäre ich verrückt gewesen. Besonders für jüngere Mädchen gibt es viel Fernsehen, das Einfluss auf sie ausübt. Ein Teil von etwas zu sein, das eine starke Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt, besonders aus der von Frauen, aber auch von jungen Mädchen, ist eine lohnende Erfahrung." Umso mehr, da eine aufregende Schnittstelle für die Begegnung mit den männlichen Superhelden-Kollegen geschaffen wurde – es ist alles angerichtet für das erste große "The Flash"-Crossover.